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Unsere RP-Blattkritik: Purer Unsinn

26. März 2010 · von Peter Panter

lupeMan mag es nicht glauben, wer so alles in diesem Land über dieses Land publizieren darf. Da hatte sich das Düsseldorfer CDU-Wahlkampfpostille Rheinische Post am Mittwoch erlaubt, die gesamte Titelseite für ein einziges Thema freizumachen: Rücktritt von Angela Merkel. Sorry. Nein, das war es nicht.  Da haben wir uns verlesen. „Gelsengate“ hieß die Story. Eine Lokalgeschichte, die die knapp 400 000 Abonnenten der einstmals bieder-seriös-erzkonservativen-katholischen Zeitung als exklusive Topstory zum Frühstück kredenzt bekamen. Und sonst nichts. Eine Story wie ein Tsunami – von der Aufmachung. Inhalt gleich Null. Ok, Kachelmann durfte auch noch von der Seite 1 grinsen. Boulevard. Aber Gelsengate? Dann auch noch der Vergleich mit Watergate. Düsseldorf, Washington. Wahlkampf der Konservativen da und hier. Einbruch in die Wahlkampfzentrale der Demokraten zu Nixons Zeiten, diesmal sind die Konservativen in NRW das Opfer. Angeblicher Datenklau. Im Pressehaus Heerdt muss einiges durcheinander geraten sein in den vergangenen Tagen und Wochen.

Oder ist Skandal schon, wenn die CDU ruft. Wie in diesem Fall, als die BILD einen schlampig recherchierten spekulativen Artikel mit wahrheitswidrigem Inhalt in einer Teilauflage verschämt am Rand einer Seite druckte. Diese spärlichen Zeilen sind der Rheinischen Post allerdings einen Tag später einen Aufmacher wert. So, als sei die Welt eingestürzt.

Ohne eigene Recherchen, ohne Quellen, schreibt der als seriös geltende Korrespondent eine haarsträubende Geschichte, die sich ausschließlich auf BILD stützt. Keine eigenen Erkenntnisse liegen dem Artikel zugrunde. Aufgeblasen nennt man diese Art von Journalismus in der Branche.

Nur zur Klarstellung: In dem Stück ging es darum, dass in dem Gelsenkirchener Energiekonzern Gelsenwasser offenbar ein Dokument von einen Scanner eingelesen wurde, das aus dem Fundus der aus der NRW-CDU und der Staatskanzlei weitergeleiteten Papiere stammt. Diese Akten belegen die gesetzwidrige Verquickung von Regierungs- und Parteiarbeit. Für die RP ist dagegen das Scannen ein krimineller Akt. Die politische Dimension interessiert nicht. Jetzt nicht. Jetzt ist Wahlkampf. Das CDU-Kampfblatt wertet das Einlesen eines vierseitigen Papiers auf dem Flur eines erfolgreichen NRW-Unternehmens im Ruhrgebiet als Skandal. Darauf muss man erst einmal kommen.

In Düsseldorf wäre das wohl nicht passiert. Aber jetzt geht’s ums Ruhrgebiet! Da schlägt man zu. Während die ebenfalls Rüttgers-freundliche WAZ gestern und heute verhalten nachrichtlich über die angebliche Verwicklung des Wasserkonzerns in einen virtuellen Skandal berichtet, schwingt sich die rheinische Gazette zum großen Enthüller und Mahner auf. Führt da etwa ein Chefredakteur die Nachrichten-Feder, der kürzlich noch mit Jürgen Rüttgers in Washington im Schnee festsaß, vergeblich versuchte, eingefrorene Busse anzuschieben, der aus Niedersachsen stammt und bei BILD sich die Weihe für die Rheinische Post erschrieb? Heißt Krautscheid Gösmann, wenn die Zeitung für christliche Kultur am Morgen im Rheinland ausgeliefert wird? Ist CDU gleich RP?

Die Leser sind empört. Im Internetforum rp-online.de wird heftigst gegen die einseitige Berichterstattung protestiert. Dabei hatte gerade Gösmann in der Vergangenheit mit unionskritischen Leitartikeln dem schwarzen Blatt einen liberalen Anstrich gegeben. Doch wenige Wochen vor der Wahl fährt das katholische Arbeiterblatt strammen Parteikurs. Egal, was der Leser denkt. Allerdings ist Düsseldorf nicht so schwarz wie seine Zeitung. Ein riskanter Businessmodell.

Und dann diese Fehler! Wie war das noch einmal bei Watergate? Genau anders herum. Müsste eigentlich ein Historiker wissen, der diesen RP-Artikel geschrieben hatte. Von Sachkenntnis rheinischer und westfälischer Zusammenhänge sind manche Beiträge der RP ohnehin nicht getrübt. Braunschweig ist nicht Düsseldorf. Doch es kommt noch schlimmer.

Heute erfahren die Leser der Rheinischen Post exklusiv, dass Gelsenwasser-Vorstandschef Manfred Scholle langgedienter Sozialdemokrat ist, der seine Karriere nur dem Parteibuch zu verdanken habe. Man muss sich nur mal vorstellen: da darf ein junger Wirtschaftsreporter eine Geschichte über einen Konzern in der zweitgrößten Zeitung des Landes schreiben, von dem er auch nicht den Hauch einer Ahnung hat. Da ist Scholle plötzlich jahrelang Vorsitzender des Landwirtschaftsverbandes Westfalen-Lippe gewesen. Purer Unsinn. Mit Landwirtschaft hatte der Großstadtmensch Scholle nie etwas zu tun. Er leitete über Jahre den Landschaftsverband Westfalen-Lippe, die regionale Verwaltungseinheit für den Landesteil Westfalen mit acht Millionen Einwohnern.

Es ist schon tragisch. Wie soll sein junger Journalist, der die Geschichte des Landes nicht kennt, basierend auf unzureichendem Archivmaterial und ohne Schlusskorrektur ein Stück über Vorgänge schreiben, von denen er wie sein Chefredakteur nie zuvor in seinem Leben etwas gehört hatte?

Doch in der Rheinischen Post steht an diesem Freitag ein Sittengemälde über das Beziehungsgeflecht zwischen NRW-SPD und NRW-Konzernen. Purer Unsinn, was da aufgeschrieben wurde. Da hätten angeblich Ex-WestLB-Chef Friedel Neuber, Ex-Ministerpräsident Johannes Rau und Ex-Finanzminister Heinz Schleußer – alle drei verstorben – zusammen gesessen, das Land aufgeteilt und Jobs verteilt. Beim Skatspiel und Bier sei Horten an Metro und Preussag an TUI verscherbelt worden. Purer Unsinn. Wie lange nur müssen sich Leser von großen Tageszeitungen solche  Geschichten auftischen lassen?

Wer damals dabei war, und das sind offenbar nicht mehr so ganz viele Lebende, die wissen, dass auch unter Rau die Günstlingswirtschaft zum Zuge kam. Aber dass die SPD den Verkauf von Gelsenwasser maßgeblich gesteuert habe, ist schlichtweg falsch. E.ons Verkauf der Wassersparte und der Zuschlag für die Stadtwerke Bochum und Dortmund hatte nichts mit Parteipolitik sondern mit der Unfähigkeit des RWE-Managements zu tun, das die Chance nicht erkannte, sich eine Perle der Versorgungswirtschaft einzuverleiben.

Wenn man darüber nichts weiß, nicht dabei war, sollte man darüber auch nicht schreiben. Anderseits: warum sollten Gösmanns Vasallen anders arbeiten, als der Chef selbst. Bei der RP, so ist klar zu erkennen, gilt nur noch: Wahlkampf für die CDU. Jürgen Rüttgers muss Ministerpräsident bleiben. Erst dann, dann kann man wieder kritisch werden. Auch dass traut man dem Chefredakteur zu. Denn Gösmann kann auch richtig bissig kommentieren. Aber nicht sieben Wochen vor der Wahl.

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24 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 ROLAND SCHMIDT // Mrz 26, 2010 at 08:28

    Geschichtskenntnisse waren immer schon von Vorteil, ein Journalist sollte aber zumindest lesen können. Im Zeitalter des Internet findet man mit etwas Geduld alles. Die Leser der RP werden sich auf Grund ihrer Bildung sicher selbst eine Meinung bilden oder sollten sie vielleicht doch gleich die Bild abonnieren ?

  • 2 Tweets die Unsere RP-Blattkritik: Purer Unsinn erwähnt -- Topsy.com // Mrz 26, 2010 at 08:34

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von NGC6544, Wir in NRW Blog und Landtagswahl NRW, Petra erwähnt. Petra sagte: RT @wir_in_nrw_blog: Unsere RP-Blattkritik: Purer Unsinn. Oder: Ist Skandal schon, wenn die CDU ruft? http://bit.ly/dzT9Ap [...]

  • 3 uberVU - social comments // Mrz 26, 2010 at 08:42

    Social comments and analytics for this post…

    This post was mentioned on Twitter by wir_in_nrw_blog: Unsere RP-Blattkritik: Purer Unsinn. Oder: Ist Skandal schon, wenn die CDU ruft? http://bit.ly/dzT9Ap

  • 4 Das wache Auge // Mrz 26, 2010 at 11:16

    Lieber PP,
    dass es Sie ärgert, wenn Sie bei der manipulativen, dreisten und höchst einseitigen Wahrnehmung und Berichterstattung über die aktuelle NRW-Landesregierung erkannt und benannt werden, stimmt mich schon traurig. Dass Sie aber die Aufteilung von NRW durch die drei grossen Pharisäer Rau, Neuber und Ziegler hier abstreiten, lässt mich an Ihrem Verstand zweifeln. Oder haben Sie rund 40 Tage vor der Wahl alle Erinnerungen und alles Wissen der vergangenen 30 Jahre auf der internen Festplatte gelöscht?

    Ein waches Auge, das seit 1975 die NRW-Landespolitik eng begleitet

  • 5 Crisp // Mrz 26, 2010 at 11:30

    Aber schon komisch das bei RP online keine Kommentare zu diesem Artikel stehen. Gibts da nun eine Vorab Zensur ?

  • 6 emden09 // Mrz 26, 2010 at 11:58

    ” junger Journalist”???

    Mit Verlaub, einen Redaktionspraktikanten der Fehler macht, wie sie nach vier Wochen Praktikum schon aus dem Kopf verschwunden sein müssten (“Landwirtschaftsverband” statt “Landschaftsverband” – kicher) zum “jungen Journalisten” aufzuwerten, verbietet sich in diesem Fall.

    Konkret aber macht auch dieser Fall wieder klar, warum die Zeitungen das Aufkommen der Blogs mit so viel Argwohn betrachten.

    Kann in einem Blog doch jeder, der die Fähigkeiten dazu hat, ohne Unterstützung des Großkapitals zur Beschaffung von Produktionsmitteln (Druckmaschinen, Auslieferungslogistik, Aboverwaltung usw.) publizieren.
    Dafür benötigt ein Blogger eben auch deutlich weniger Geld für seine Qualitätsjournalistischen Publikationen.
    Mangelt es hingegen bei einem Zeitungsverleger am Geld spart er wo? Genau, er spart bei den Qualitätsjournalisten und lässt seine von Wahlkampftaktik geprägten Unsinnsparolen von Redaktionspraktikanten verbreiten, die sie mit weiterem eigenem Unsinn und Nichtwissen zu einer inzwischen ungenießbaren Suppe anreichern.

    Sorry muss weg, hab vergessen heut früh mein NGZ-Abo (mit RP-Mantel) zu kündigen.

    Gelsen-Glasnost lässt grüßen. Überhaupt ‘ne nette Marketingidee, die ich mir hätte bezahlen lassen sollen: Glasnost: Gelsenwasser für mehr Durchblick. Naja – 1,2,3, Chance vorbei.

  • 7 Carlos // Mrz 26, 2010 at 12:31

    Hallo Panther, Tiger, Schildkröte, Maulwurf und auch der Pieper,

    nun mal eine Kritik zu eurem Blog, die denke ich zwingend norwendig ist.

    Im obigen Artikel taucht der folgende Satz auf:

    “Die Leser sind empört. Im Internetforum rp-online.de wird heftigst gegen die einseitige Berichterstattung protestiert.”
    Nun möchte ich genau das mit eigenen Augen sehen, denn meine Vergangenheit hat mir gezeigt, das man Journalisten am besten auch nicht alles ungeprüft glaubt. Jedoch kann ich nicht einfach und bequem per Hyperlink darauf zugreifen, sondern muss sehr umständlich diese Seite aufrufen und suchen. Ergebnis ist, …ich habe es nicht gefunden!

    Bitte seid doch so gut und versucht mit den technischen Möglichkeiten Schritt zu halten, damit bei Euren Lesern eben nicht so ein schaler Nachgeschmack bleibt.

    Ansonsten macht weiter so.

    Danke schön!

  • 8 Otto // Mrz 26, 2010 at 13:46

    Das wache Auge @
    Also, ich finde das richtig gut, das diese armen Unions-Parteimenschen hier auch schreiben dürfen. Das gehört doch bestimmt zu der Therapie, die der Arzt ihnen verordnet hat.

  • 9 prisac // Mrz 26, 2010 at 14:10

    hallo
    carlos,

    ich hab einfach gelsengate
    beim onlineangebot besagter zeitung
    in die findefunktion dort
    eingegeben …

    http://www.rp-online.de/politik/nrw-wahl/Gelsen-Gate-im-NRW-Wahlkampf_aid_836537.html
    der screenshot oben ist auch nett.

    fun and sun

    pri and sac

    ps wie ein scanner zum
    computer einlesegerät werden kann,
    hat mir sich nicht erschlossen,
    bislang hab ich da immer
    dokumente draufgelegt
    und keine computer…

  • 10 Jürgen // Mrz 26, 2010 at 16:13

    Wenn ich die Kommentare zu dem Artikel bei RP-online lese, steigt bei mir die Ahnung hoch, dass das ein astreines Eigentor der CDU-PR-Strategen geschossen wurde und die RP sich damit selber einen kräftigen Tritt in den Rücken verpasst hat, der sie noch schneller in den Abgrund befördert. Witzig anzusehen, wie sich da eine Zeitung selber versenkt.

    Wie schon einer meiner Vorschreiber richtig festhielt, wenn nur noch auf Praktikanten oder vorgefertigte Text gebaut wird, erledigt sich die Sache mit dem Qualitätsjournalismus.

    Kann man eigentlich irgendwo rausbekommen, ob nach diesem Artikel die Zahl der Abonnementskündigungen bei der RP deutlich in die Höhe schießt?

  • 11 emden09 // Mrz 26, 2010 at 19:22

    @Das wache Auge: Mit dem zweiten sieht man besser, würde ich Dir gerne zurufen.

    Zitat: “…manipulativen, dreisten und höchst einseitigen Wahrnehmung und Berichterstattung über die aktuelle NRW-Landesregierung ”

    Die aktuelle CDU-Landesregierung ist manipulativ, dreist und höchst einseitig, wie also soll man die anders wahrnehmen oder gar anders Bericht darüber erstatten.

    Wenn hier CDU interne und externe (Den Brief mit dem Angebot, für 6.000 Euro mehr mit Rüttgers sprechen zu dürfen, hab ja sogar ich, in einem äußerst kleinen mittelständischen Unternehmen erhalten!) Dokumente veröffentlicht werden, die zeigen wie Rüttgers, Krautscheid und Co. hinter den Kulissen wirklich sind, dann ist das jedenfalls weder dreist noch einseitig und schon gar nicht manipulativ. Im Gegenteil reißt eben gerade diese Berichterstattung der manipulativen Fratze dieser “Geistesgrößen” die Maske vom Gesicht.

    Darüber hinaus werde ich nicht müde folgendes festzuhalten: Ein Mietnisterpräsident, der in seinem eigenen Laden derart unbeliebt ist, dass eng vertraute Mitarbeiter (andere werden ja wohl auch bei der CDU keinen Zugriff auf vertrauliche Unterlagen haben – wenn doch, dann umso schlimmer) Indiskretionen in der Größenordnung begehen, um ihm zu schaden und ihn als Mietnisterpräsidenten loszuwerden, dann erübrigt sich die Frage, ob dieser Mann gut für NRW ist ganz von selbst.

    Selbst wenn sich eines Tages herausstellen sollte, dass die Stasi (Gott hab sie selig), die SPD oder die Linke einen heute noch nicht enttarnten aktiven Spitzel in Rüttgers Nähe platziert hat, dann haben wir doch die selbe Situation, die Brandt mit Guilleaume hatte. Und wie ein Regierungschef darauf zu reagieren hat, hat Brandt als einzig richtige Reaktion vorgemacht: Rücktritt von ALLEN Ämtern.

    Wer sich so wie Rüttgers aktuell von Mitarbeitern in seiner engsten Umgebung täuschen lässt, dessen Wahrnehmung und Urteilsvermögen taugt nicht für den politischen Alltag, da lässt er sich dann schließlich (wie längst geschehen) auch von Opel-, Nokia- und BenQ/Siemensmanagern (in umgekehrter Reihenfolge ihres Auftritts) veräppeln und wie ein Tanzbär an der Nase durch den Ring führen. Das haben “WIR (Bürger) IN NRW” nicht verdient.

    “Wir (Wähler) in NRW” werden diesen Mietnisterpräsidenten-Haufen deshalb abwählen ob mit oder ohne eine kritische, von kostspieligen Produktionsmitteln freie und damit über Manipulationsverdacht weitgehend erhabene Berichterstattung, sicherer aber MIT!

  • 12 A. Happel // Mrz 26, 2010 at 22:24

    Als noch bis vor wenigen Stunden RP-Fan wollte ich bei RP-online eben meine Enttäuschung zum Ausdruck bringen. Doch als ich zum Absenden meiner kleinen Stellungnahme meine E-Mail-Adresse absenden sollte, zuckte ich zurück: Solchen Menschen traue ich nicht mehr über den Weg. Und so sollte der kleine Leserbrief aussehen:
    “Seit Jahren habe ich für mich die RP zunehmend als DAS NRW-Spitzenblatt erkannt: Kein wichtiges Thema wurde ausgelassen, die Leser wurden informiert und nicht manipuliert. (Einzig die reißerischen Überhöhungen mancher Seite-1-Aufmacher haben mich mitunter gestört.) Doch mit dem neuen “Ruhr-Gate”-Aufreißer war das plötzlich anders: Meine gute alte RP macht auf einmal nichts als Wahlkampf. Ich bin enttäuscht, ganz ehrlich. Den aufklärenden Bloggern drücke ich die Daumen, dass sie weiter durchhalten. Bei ihnen fühle ich meine Meinung klarer ausgedrückt als bei der neuen RP, die seit heute nicht mehr “meine RP” ist.”

  • 13 zoom » Umleitung: Schwamm drüber oder drauf blicken … « // Mrz 26, 2010 at 23:12

    [...] Rheinische Post: purer Unsinn … wirinnrw [...]

  • 14 Kaspar Hauser // Mrz 27, 2010 at 04:05

    Wir sind dem nachgegangen:Rp Online hat den Artikel ein paar Stunden vom Server genommen und korrigiert, jetzt ist es tatsächlich der Landschaftsverband……

  • 15 die wilde dreizehn // Mrz 27, 2010 at 04:27

    Ich kann es nicht fassen, wie kann sich ein sich selbst für renomiert haltendes blatt so billig hergeben und gemeinsam mit BILD ein kampagne inszenieren, die einzig und allein beweißt, wie nervös die CDU ist, wenn sie eine derartige verschwörungstheorie unterstellen läßt. Ohne rücksicht auf verluste, 1400 arbeitsplätze sind völlig egal. Und auf welcher grundlage? Angebliche scanprotokolle die die BILD ! in den händen hat, aber sonst keiner kennt.

  • 16 Links anne Ruhr (27.03.2010) » Pottblog // Mrz 27, 2010 at 08:45

    [...] "Gelsengate" – Blattkritik zur Rheinischen Post: Purer Unsinn (Wir in NRW-Blog) – Das Wir in NRW-Blog analysiert die Rheinische Post (RP) in Sachen Sponsoringaffäre bei der CDU bzw. "Gelsengate" und hinterfragt die Rolle des Chefredakteurs Sven Gösmann. [...]

  • 17 MT // Mrz 27, 2010 at 16:29

    Naja,was der Express alles so macht ist auch nicht ok.

    Also die RP ist meine Lieblingszeitung.

    Aber stimmt,Arbeiterführer & Rau Imitator Rüttgers ist recht nervös.

    Er kann ja neben Rau auch noch Schröder imitieren – er sollte sich mal mit Erdogan treffen.

    Gruß MT

  • 18 Jochen // Mrz 27, 2010 at 22:08

    Die Kündigung meines RP-Abos geht in den nächsten Tagen raus.

    Gruß
    Jochen

  • 19 hans // Mrz 28, 2010 at 18:41

    ich weis nicht,was in der RP bzw NGZ steht,
    für diese zeitung,gebe ich seit einiger zeit,
    keine 10cent mehr aus!Und wenn ich die
    gelegentheit habe,davon abhalten,abwerben,
    es gibt noch andere zeitungen.
    Zu krautscheid brief;bloker,leser werden durch
    diesen blog beeinfluß?für mich heißt das :
    alle bloker.user.leser und bürger sind nicht
    in der lage,sich eine eigene meinung zu bilden??
    für mich persönlich:”jetzt kommt krautscheid,
    noch unverschämter,wie Wüst!-danke,M.f.g

  • 20 Ersatzpolitik am Beispiel der CDU-Maulwurf-Affäre | Ruhrbarone // Mrz 29, 2010 at 22:54

    [...] wäre zweimal zu Scan-Tagen bei Gelsenwasser gewesen. Was eher weniger wahrscheinlich ist. Auch die Verteidigung nach dem Muster “Alles Quatsch” von einem anonymen Schreiber ist eher [...]

  • 21 Ansgar // Mrz 30, 2010 at 08:52

    Die RP hat sich mal wieder offenbart. So platt und so schlicht wie niemals zuvor. Schade eigentlich, war das Blatt doch zumindest mal ein Beispiel für wertkonservativen Journalismus.
    Aber warum blicken Sie in Ihrem Blog immer nur auf die Printmedien ? Die WAZ weiß nicht mehr wo sie stehen soll. Die wirtschaftlichen Probleme im Konzern bändigen die journalistischen Krallen.
    Es herrscht eine seltsame publizistische Ruhe im Land, keine sachpolitische Debatte wird mehr von kritischem Journalismus begleitet, zumindest nicht von den NRW-Medien. Und der Landessender? Der WDR war zwar noch nie ein Vorbild für unabhängige kritische landespolitische Berichterstasttung, egal ob Rau, Clement oder Rüttgers die Macht am Rhein ausübten. Denn diese Macht war auch stets eine medienpolitische Macht, die besonders auf den öffentlich-rechtlichen Sender ihren Einfluss ausübte – mit verheerenden Folgen für die eigentliche Aufgabe, einen kritischen Journalismus gegenüber jedermann zu betreiben. Die Wirkungen werden genau jetzt spürbar. Die Macht im Stadttor wird gebraucht.
    Wenn Rüttgers gewinnt, braucht man ihn dringend für die öffentlich-rechtliche Besitzstandswahrung, also bitte jetzt keinen Ärger anstiften durch bohrenden Journalismus.
    Und wenn Kraft gewinnt ? Dann gilt das eben auch.
    Also heißt die Parole: allen wohl und niemandem zu viel weh.
    Der “Waterstreet-Skandal” (Sitz der CDU -NRW) bleibt das Thema, nicht das Gelsenwater-Gate.
    Es bleiben aber auch: die Bildungspolitik, die Justizpolitik, die finanzpolitische Bilanz der Regierung.
    Und ebenso wird man in den letzten 40 Tagen nach der Bilanz der Opposition fragen müssen,
    kritisch, bissig, voller Mut -gegenüber Regierung und denen, die an die Macht wollen.
    Das können die Blogs wohl nicht alleine.

  • 22 NachDenkSeiten – Die kritische Website » Hinweise des Tages // Apr 1, 2010 at 07:57

    [...] Blattkritik: Rheinische Post Man mag es nicht glauben, wer so alles in diesem Land über dieses Land publizieren darf. Da hatte sich das Düsseldorfer CDU-Wahlkampfpostille Rheinische Post am Mittwoch erlaubt, die gesamte Titelseite für ein einziges Thema freizumachen: Rücktritt von Angela Merkel. Sorry. Nein, das war es nicht. Da haben wir uns verlesen. „Gelsengate“ hieß die Story. Eine Lokalgeschichte, die die knapp 400 000 Abonnenten der einstmals bieder-seriös-erzkonservativen-katholischen Zeitung als exklusive Topstory zum Frühstück kredenzt bekamen. Und sonst nichts. Quelle: Wir in NRW [...]

  • 23 Wochenrückblick vom 26.03.-02.04.2010 // Apr 2, 2010 at 07:36

    [...] mit  Rassismusvorwürfen, kritischen Journalisten, dubioses Sponsoringsystem,  Maulwürfe und Gelsengate herumschlagen musste, erklärte sich diese Woche zum “Retter” des deutschen Volksliedes [...]

  • 24 film izle // Jun 12, 2011 at 12:01

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