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Arbeiterführer gegen Rüttgers – Kraft holt DGB Chef

9. April 2010 · von Kaspar Hauser

Presse_Zeitungen3dRüttgers will sich treu bleiben

http://www.soester-anzeiger.de/nachrichten/nordrhein-westfalen/ich-bleibe-meiner-linie-706978.html

http://www.welt.de/die-welt/politik/article7106440/Regierungschef-auf-Imagesuche.html

Kraft holt DGB Chef ins Team

http://nachrichten.rp-online.de/article/leitartikel/SPD-setzt-Signale/73468

http://www.welt.de/die-welt/regionales/article7106416/Hannelore-Kraft-will-Schneider-zum-Minister-machen.html

http://www.ksta.de/html/artikel/1270457618156.shtml

http://www.derwesten.de/wp/region/Arbeiterfuehrer-gegen-Arbeiterfuehrer-in-NRW-id2834038.html

Unternehmen sauer auf Parteien, Transparency kritisiert Lammert

http://nachrichten.rp-online.de/article/titelseite/Sponsoring-Firmen-ruecken-von-Parteien-ab/73520

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-04/lammert-spenden-affaere

http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/DGB-Chef-Schneider-soll-neuer-Arbeitsminister-werden-id2830664.html

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3 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Tweets die Arbeiterführer gegen Rüttgers – Kraft holt DGB Chef erwähnt -- Topsy.com // Apr 9, 2010 at 07:14

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von NRW Newsdesk, Landtagswahl NRW erwähnt. Landtagswahl NRW sagte: Arbeiterführer gegen Rüttgers – Kraft holt DGB Chef: Rüttgers will sich treu bleiben http://w... http://bit.ly/bsXaex #NRW #WirInNRW #Blog [...]

  • 2 Michael Servos | Arbeiterführer gegen Rüttgers – Kraft holt DGB Chef // Apr 9, 2010 at 08:09

    [...] Hier der Pressespiegel zum Thema… [...]

  • 3 Claus Berger // Apr 10, 2010 at 22:00

    Es ist schon erstaunlich, wie groß Amnesie sein kann.
    Es begab sich auf dem politischen Aschermittwoch der Gewerkschaft ver.di in Oberhausen. Frau Kraft – behängt mit Schmuck und in feinstem Tuche, da muss ein/e Hartz-4-Empfänger/in mindesten 50 1-Euro-Jobs gleichzeitig machen – schäkert mit dem ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske, posiert für Gruppenfotos und gibt ein Interview nach dem anderen.
    Dann beginnt der politische Teil. Oder besser der Teil der Veranstaltung, an dem bei Frau Kraft die große Amnesie einsetzte. Der ver.di-Chef geisselt in scharfen Worten das Hartz-4-System, Frau Kraft klatscht. Er geisselt die 1-Euro-Jobs, Frau Kraft klatscht. Er zieht über die Agenda 2010 her, Frau Kraft klatscht. Er ruft in den Saal, dass die Studiengebühren ungerecht sind und abgeschafft gehören, Frau Kraft klatscht.
    Moment, halt! War da nicht ein kleines verkrampftes Zucken im Gesicht von Frau Kraft? Hatte sie im SPD-Bundesvorstand nicht für all diese Gesetze, Bestimmungen und Reformen mitgestimmt? Hatte Sie nicht in NRW die Studiengebühren eingeführt? Doch da tritt wieder ein seeliges, leicht weggetretenes Lächeln in ihr Gesicht und sie klatscht weiter. Amnesie ist anscheinend auch eine der stärkeren Charaktereigenschaften von Frau Kraft. Nur dass die nicht so oft in den Medien aufgeführt wird wie ihre angebliche Führungsstärke.
    Angeblich? Naja, wer führen will muss zuhören können und in der Lage sein auch andere Meinungen gleichberechtigt neben der eigenen Meinung stehen lassen zu können. Und genau das kann Frau Kraft nicht. Sie ist und bleibt ein Ziehkind von Wolfgang Clement, auch wenn sie es vor den Wählerinnen und Wählern gerne überschminkt. Und schminken kann sie gut. So z.B. auf den Wahlplakaten in NRW. Keine einzige Falte mehr in ihrem Gesicht. Die Beautyfilter von Photoshop machen’s möglich und sogar ihr Doppelkinn kann damit ganz wunderbar wegretuschiert werden.
    Retusche wird Frau Kraft nach dem 9. Mai auch brauchen wenn es an die Koalitionsverhandlungen mit Herrn Rüttgers gehen soll. Oder braucht sie einfach nur wieder ihre Amnesie? Denn ganz im Clementschen Stil, es geht ihr letztendlich nur um Macht und Kontrolle. Ihr Führungsstil in der Partei wird autoritär bis zuweilen autistisch geschildert, auch wenn sie nach aussen hin gerne etwas anderes vermittelt. Nur handverlesenen Menschen wird vertraut und das auch nur so lange es der eigenen Position nützt. Für das gemeine Volk wird die Seifenoper der interessierten und menschlichen Hannelore Kraft inszeniert. Da geht sie in Betriebe und schaut sich für ein paar Stunden an was Arbeit bedeutet. Peinlich wird es dann, wenn sie über Ihre Erlebnisse versucht einen Aufsatz zu schreiben. Da offenbart sie dann ganz ungeniert, dass sie keine Ahnung hat. So ging sie allen Ernstes davon aus, dass ihre Arbeit, in einem Betrieb für die Herstellung von Sanitäranlagen, das putzen von Toiletten sei. Weil das ja sanitär sei. Glaubt mensch nicht? Ist alles nachzulesen in ihrem Blog. Ein wenig mit den eigenen Händen produktiv arbeiten hätte Frau Kraft in den vergangenen 48 Jahren wahrlich gut getan.

    In politischen Kreisen in Berlin wird mittlerweile immer offener über eine Schwarz-Rote Koalition in NRW gesprochen. Mit den Grünen handelt sich die SPD nur einen Störenfried ein, so wie die CDU im Bund mit der FDP. Für eine Koalition mit der Linkspartei sind sie in NRW zu dumm und altbacken antikommunistisch. Schaut mensch auf die Koalitionen in Berlin und Brandenburg, dann ist das eigentlich eine Blaupause zur Bekämpfung der Linkspartei. Nirgendwo wurde diese Partei so schnell entzaubert und in den herrschenden Realitäten handzahm gemacht, wie in Koalitionen. Nur, das versteht die SPD in NRW leider nicht.
    Was bleibt nach dem 9. Mai also? Schwarz-Rot. Mit der CDU hat es im Bund gut geklappt. Alle Sauereien, konnten ohne wirkliche Probleme realisiert werden.
    Und, ist schwarz-rot im Land erst mal am laufen, dann wird die FDP auch in Berlin schon einsehen, dass sie entweder das macht, was die CDU will, oder es wird mit Neuwahlen gedroht. Was dann kommt, macht NRW dann vor.

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