Die Junge Union im Kreisverband Ennepe-Ruhr hat einen neuen Vorsitzenden. Lars Lubisch heißt er, ist 25 Jahre jung, Student der Rechtswissenschaft, und seit 1998 politisch aktiv in der Jugendorganisation der CDU. Der Hattinger war schon NRW-Landesvorsitzender der Schülerunion, ist nun Mitglied des Vorstands der Junge Union Ruhrgebiet, sitzt für die CDU im Kreistag und hat sicherlich noch eine große Parteikarriere vor sich. Für den Landtagswahlkampf kündigte das CDU-Talent Anfang April „einen engagierten Wahlkampf für die Kandidatin Regina van Dinther“ an. Lubisch war schon immer sehr engagiert. Auch im Sommer 2003 als Praktikant bei der extrem rechten Politikzeitung „Junge Freiheit“. Mit der Personalie Lubisch hat die Landes-CDU nun ein großes Problem.
Seit 1995 hatte der Verfassungsschutz von Nordrhein-Westfalen und von Baden-Württemberg die „Junge Freiheit“ wegen rechtsextremer Tendenzen beobachtet, erst 2005 untersagte das Bundesverfassungsgericht allerdings den politischen Spähern die Observierung der Publikation. Zuvor, im Februar 2003, als die „Junge Freiheit“ noch auf der Beobachtungsliste stand, engagierte sich der damalige NRW-Landesvorsitzende Lars Lubisch auf dem Deutschlandtag der Schülerunion in Magdeburg exponiert für das umstrittene Blatt. Lubischs Vorpreschen kann man in der rechten Gazette vom 28. Februar 2003 nachlesen:
Neben Neuwahlen kam es aber auch zu hitzigen Debatten. So löste ein Initiativantrag der nordrhein-westfälischen Schüler Union erhebliche Nervosität auf dem Podium aus. Nach einem “Appell für die Pressefreiheit” folgt eine klare Verurteilung der Beobachtung der JUNGEN FREIHEIT durch die Landesämter für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalens und Baden-Württembergs.
Doch der Antrag wurde abgelehnt. Philipp Mißfelder, damals schon Bundesvorsitzender der Jungen Union, grätschte dazwischen. Er stoppte Lubisch und dessen Vorstoß „Freiheit für die Junge Freiheit“. Mißfelder zeigte den 200 SU-Nachwuchspolitikern in seiner drastischen, klaren Sprache die Konsequenzen auf: „Die Tür ist dann zu,“ sagte der JU-Chef in Magdeburg. Dazu heißt es in der „Jungen Freiheit“ weiter:
Neugierige Spiegel-Redakteure könnten den Unions-Nachwuchs plötzlich ins Visier nehmen, drohte Mißfelder unverhohlen den Jungpolitikern. Und das wolle man doch schließlich verhindern. So zumindest lauten Mißfelders Vorstellungen zur Öffentlichkeitsarbeit “seiner” SU, die dem 23jährigen schließlich mehrheitlich Glauben schenkten. Zum Schluss stimmten lediglich die Delegierten aus NRW, Hessen und Bayern für den Antrag für Pressefreiheit.
Für Lubisch sollte sich sein Eintreten für die rechte Postille wenige Monate später lohnen. Schon im Sommer bekam er wohl als Dankeschön für das öffentliche Werben ein Praktikum bei dem von ihm geschätzten Druckwerk. In der Ausgabe vom 29. August 2003 wurde er in der JF-Intern genannten Rubrik sogar namentlich erwähnt, neben ihm waren auch noch seinen Parteifreunde Fabian Held und Moritz Birkenfeld dabei. Die Junge Freiheit schrieb begeistert:
Nicht ein, nicht zwei, nein, gleich drei Praktikanten haben den Weg nach Berlin auf sich genommen, um sich mal so richtig mit Praktikanten-Aufgaben schikanieren zu lassen. Ausgerechnet aus Nordrhein-Westfalen kamen drei “Jungs” von der Schüler-Union hierher, um sich den Hauptstadtwind mitten im August um die Nase pfeifen zu lassen.
Dass Lubisch seine „nationalkonservative“ Gesinnung hinter sich gelassen hat, ist wohl nicht anzunehmen. Im Frühjahr 2010 macht der 25-Jährige nun Wahlkampf für eine CDU-Skandalpolitikerin, die säumige Mitgliedsbeitragszahlerin und Landtagspräsidentin Regina van Dinther. In der CDU selbst agiert ein Aktionsbündnis, das den “Linkstrend” in der Partei stoppen will und aus dem Umfeld der “Jungen Freiheit” kommt. Diesen Parteifreunden hat CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe in einem Interview mit “Spiegel-Online” am 17. März 2010 allerdings eine klare Abfuhr erteilt. Gröhe: “Wer auf die publizistische Unterstützung der rechtslastigen ´Jungen Freiheit´ baut, der hat aus guten Gründen bisher nicht um einen Termin in der CDU-Zentrale gebeten.”
Gröhes Distanz hat wohl gute Gründe, zeigt die „Junge Freiheit“ gerade im NRW-Wahlkampf ihr wahres rechtes Gesicht und paktiert mit dem rechtsextremen Parteienbund „Pro-NRW“. Am Kopf einer Unterseite ihres Internetauftritts läuft der Werbebanner: „Linkstrend stoppen – Pro NRW wählen“. Und dazwischen erkennt man eine mit roten Balken durchgestrichene Moschee.
„Pro NRW“ sitzt mit einer eigenen Fraktion im Kölner Stadtrat und fischt am extrem rechten Rand nach Wählern. Die extrem Rechten werden vom nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz beobachtet und im aktuellen Jahresbericht als Organisation mit rechtsextremistischen Tendenzen erwähnt. Wie zuvor die „Junge Freiheit“ zu Lubischs Praktikumszeit.











![pronrw[1] Entlarvend: Junge Freiheit mit Pro NRW Banner](http://www.wir-in-nrw-blog.de/wp-content/uploads/pronrw1-150x150.jpg)

41 Antworten bis jetzt ↓
1 Tweets die van Dinthers Wahlkampfhelfer Lars Lubisch hat eine extrem rechte Vergangenheit erwähnt -- Topsy.com // Apr 9, 2010 at 09:30
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von NRW Newsdesk erwähnt. NRW Newsdesk sagte: van Dinthers Wahlkampfhelfer Lars Lubisch hat eine extrem rechte Vergangenheit: Neuer JU-Vorsitzender im Ennepe-Ru… http://bit.ly/aAkQIt [...]
2 uberVU - social comments // Apr 9, 2010 at 09:43
Social comments and analytics for this post…
This post was mentioned on Twitter by nrwnewsdesk: van Dinthers Wahlkampfhelfer Lars Lubisch hat eine extrem rechte Vergangenheit: Neuer JU-Vorsitzender im Ennepe-Ru… http://bit.ly/aAkQIt…
3 Der Ruhrpilot | Ruhrbarone // Apr 9, 2010 at 10:21
[...] NRW IV: van Dinthers Wahlkampfhelfer Lars Lubisch hat eine extrem rechte Vergangenheit…Wir in NRW [...]
4 Braune Gesinnung bei der Jungen Union akzeptiert vom Landesvorsitzenden « NRW Jusos – Blog // Apr 9, 2010 at 10:27
[...] setzte sich laut “Wir-in-NRW” der am 30. März zum Kreisvorsitzenden Ennepe-Ruhr gewählte Lars Lubisch mehrfach für rechte [...]
5 Fragender // Apr 9, 2010 at 10:49
Wenn Pro-NRW angeblich “extrem rechts” ist, was ist dann die NPD ? ultra-extremst-rechts ?
Pro-NRW halte ich für rechtsdemokratisch und deshalb für wählbar.
6 David // Apr 9, 2010 at 10:49
Die rechten Jungs von der CDU sind sich halt für nix zu schade… Anbei wird nun die Rent-A-Rüttgers Affaie wieder hochgekocht, und zwar deswegen weil der ehrenwerte Herr Bundestagspräsident ( der die Linke aus dem BT geworfen hat, weil Sie als einzige Partei das Parlament geschändet haben!!) angegangen, da er wohl etwas zu verfrüht das Verhalten seiner schwarzen “Genossen” Tillich und Rüttgers für unbedenklich erklärt hat.
7 Braune Gesinnung bei der Jungen Union akzeptiert vom Landesvorsitzenden « Jusos Kalkar // Apr 9, 2010 at 11:17
[...] setzte sich laut “Wir-in-NRW” der am 30. März zum Kreisvorsitzenden Ennepe-Ruhr gewählte Lars Lubisch mehrfach für rechte [...]
8 .::go for it - Jusos Minden-Lübbecke // Apr 9, 2010 at 12:13
[...] setzte sich laut “Wir-in-NRW” der am 30. März zum Kreisvorsitzenden Ennepe-Ruhr gewählte Lars Lubisch mehrfach für [...]
9 Patrick Brünn » Braune Gesinnung bei der Jungen Union akzeptiert vom Landesvorsitzenden | // Apr 9, 2010 at 12:42
[...] setzte sich laut “Wir-in-NRW” der am 30. März zum Kreisvorsitzenden Ennepe-Ruhr gewählte Lars Lubisch mehrfach für rechte [...]
10 Jürgen // Apr 9, 2010 at 14:02
Ach was, lässliche Jugendsünden. Das wächst sich raus. Der ist doch erst 25 und noch bei der Jungen Union.
11 0hje // Apr 9, 2010 at 14:10
Also das mit dem Woörtchen “Extrem” sollte man sich nochmal überlegen, es ist wohl eher eine Unterstellung als Tatsache. Wo fängt Extrem an? Bei der JF sicher nicht.
12 Das wache Auge // Apr 9, 2010 at 14:28
Lieber Theobalt Tiger,
neben dieser spannenden Geschichte gibt es die noch viel spannendere Geschichte, dass ab sofort jede DGB-Versammlung in NRW eine SPD Wahlkampfkundgebung ist. Wie stehts denn da mit dem kritischen Blick auf Herrn Guntram Schneider, der nicht mal den Anstand besitzt, sein Amt als DGB-Landesvorsitzender NRW ruhen zu lassen?
13 Paolo // Apr 9, 2010 at 15:10
@Fragender: Das rechte Spektrum ist breit. Pro NRW tritt sicherlich anders auf als die NPD weil sie nicht die bekennenden NS-nahen Kernnazis im Visier hat sondern um die viel größere Gruppe der islamophoben aber sich selbst dem bürgerlichen Lager zurechnenden Wähler buhlen. Aber auch Pro NRW macht Stimmung auf dem Rücken von Minderheiten und fischt dort ebenfalls. Andreas Molau, ehem. Shootingstar bei NPD und DVU war z.B. auf dem Gelsenkirchener Parteitag im Schloss Horst. Der Kölner Pro-Stadtabgeordnerter Manfred Roughs war NPD JN-Landesvorsitzender in NRW. Um nur zwei Beispiele zu nennen.
14 Carlos // Apr 9, 2010 at 16:28
@Jürgen
Frage:
Du meinst, aus dem wird erst im Laufe der Jahre so ein richtig brauchbarer Nazi?
15 Ein Student // Apr 9, 2010 at 22:47
Bei allem muss man dennoch festhalten: Herr Lubisch ist nun schon lange kein SU-Vorsitzender mehr und tritt mir gegenüber nicht unbedingt als Rechter auf. Die Vergangenheit ist dennoch mindestens rechts angehaucht und zeigt schon, welche Strukturen in JU und co. herrschen.
Lubisch ist auch lange Jahre Mitglied des Studierendenparlaments in Bochum gewesen und arbeitet aktuell an einem Lehrstuhl der Universität. Ich denke nicht, dass der Lehrstuhl dort rechte Socken einstellt.
16 Bochumer Jurastudent // Apr 9, 2010 at 23:26
Ich saß mit dem Kerl in einer Arbeitsgemeinschaft für BGB AT. Da ist er mir nicht gerade als rechter Demagoge aufgefallen. Der ist für seine 25 Jahre eher noch ein kindischer Spielertyp, der noch seine Richtung finden muss. Leider wird der wohl auf die juristische Welt bald losgelassen. Armes Deutschland….
17 Zweifler // Apr 9, 2010 at 23:45
Was soll denn dieser ganze Quatsch? Ein damals 19-jähriger hat bei der Jungen Freiheit ein Praktikum gemacht. Boaah, Wahnsinnsenthüllung. Belastung für die CDU? Gehen diesem SPD-Blog jetzt mit wachsender Wahlkampfhitze eigentlich sämtliche Maßstäbe verlustig?
18 Kommentator // Apr 10, 2010 at 00:56
Natürlich kann man niemandem in den Kopf schauen, aber ich muss doch sagen, dass ich jemanden, der bei einer “rechten” (ob radikal oder nicht ist für mich vollkommen! unerheblich) Zeitung freiwillig Praktikant war prinzipiell zu 100% misstraue.
Ich würde mich gerne davon überzeugen lassen, dass es eine braune Socke weniger auf diesem Planeten gibt, aber dazu müsste ich mich zuerst weiter in die Materie vertiefen…
Und zu Pro-NRW kann ich nur sagen, dass die wahren früheren Nazis genau auf die gleiche Weise gehandelt haben; sie haben immer die Spielräume der Demokratie zu 100% ausgenutzt und mit ihren Propagandamechanismen diejenigen im Volke beeindruckt, die leicht zu beeindrucken waren, oder besser es bis heute sind und diejenigen, welche lediglich ein Feindbild brauchen um ein Ventil für Aggressionen, politischen Unmut, oder ich weiß nicht was zum Ausdruck zu bringen.
Ob das wie früher die Juden sind oder wie heute die Muslime ist doch egal, solange man mit Hass die Menschen auf seine Seite bringen kann. Und dieser Hass beginnt für mich schon ganz klar da, wo (noch) “nur” Intoleranz herrscht.
19 Links anne Ruhr/Links zur Wahl (10.04.2010) » Pottblog // Apr 10, 2010 at 06:25
[...] van Dinthers Wahlkampfhelfer Lars Lubisch hat eine extrem rechte Vergangenheit (Wir in NRW) – [...]
20 Otto // Apr 10, 2010 at 09:07
Die Kommentare im Blog sind oft genau so enthüllend wie der kommentierte Bericht. Wie das rechte Lager sich auch wieder mal abmüht, um “Wir-in-nrw-blog” runterzumachen und die eigenen Blößen zu bedecken, ist doch sehr aufschlussreich. Tja, der Evolution gelingt auch nicht alles. Und der liebe Gott hat einen großen Tiergarten.
21 Peter 123 // Apr 10, 2010 at 16:22
Ohh, wieder ein Haar in der Suppe gefunden?? So langsam wird es echt lächerlich, mit den Geschichten die irgendwelche Blogger sich über Van Dinther aus den Fingern saugen…
Und es ist Falsch!!!! PRO-NRW wird NICHT vom Verfassungschutz beobachtet, siehe Verfassungschutzbericht!!!!!
Wenn ihr dummen Blogger euch schon irgendwelche Geschichten aus den Fingern saugt, dann recherchiert mal vernünftig…
So langsam geht mir diese Meinungsmache echt auf den ….
22 Theobald Tiger // Apr 10, 2010 at 16:40
@Peter 123. Mein lieber Freund aus der dummen rechten Ecke. Du solltest zunächst mal Lesen lernen. Wenn der Verfassungsschutz Pro NRW in seinen Berichten erwähnt, dann muss er die Truppe ja wohl auch beobachten. Und dass wir deinen beleidigenden geistigen Müll hier auch noch veröffentlichen, zeigt unsere Art von Demokratieverständnis und Meinungsfreiheit. Du solltest dir allerdings die Freiheit nehmen, uns nicht mehr zu lesen. Es sei denn, du wolltest was lernen….
23 Der Aufrechte // Apr 10, 2010 at 17:38
Herr Lubisch hat der Darstellung doch längst widersprochen. Er hat sich auf der entsprechenden Bundesschülertagung in 2003 gegen den Antrag ausgesprochen, nachdem er bei seinem 2tägigen Praktikum bei der Jungen Freiheit zuvor die wahre Ausrichtung der Zeitung erkannt hatte. Außerdem hat er als Konsequenz aus seinem Fehler, ein Praktikum bei der Jungen Freiheit zu machen, seine Migliedschaft im Bundesvorstand der Schüler Union niedergelegt. Also ist Herr Lubischbin Wahrheit doch ein junger Ehrenmann.
24 Carlos // Apr 10, 2010 at 17:57
@peter123
Guckst du:
http://www.im.nrw.de/pm/310507_1126.html
Soviel zu deinen eignen Recherchefähgkeiten
Lass es dir von jemandem vorlesen und erklären, am besten von Papa oder Mama.
Deine “Kameraden” begreifen das nämlich genausso wenig wie du selber und sind daher ungeeignet.
25 CDU in extremer Bedrängnis « http://ordnungspolitiker.de politik/leben/kultur // Apr 11, 2010 at 15:41
[...] das Blog Wir-in-NRW berichtet, hat die CDU mal wieder ein Personalproblem der rechtsextremen Art. Die nordrheinwestfälische [...]
26 Tagträumer // Apr 11, 2010 at 19:07
@Der Aufrechte:
Das Problem ist nur, dass die Darstellung von Lubisch nicht stimmen kann. Die fragliche Bundesschülertagung war nämlich vor(!) dem Praktikum bei der “Jungen Freiheit”. Angeblich kannte Lubsch ja vor seinem Praktikum im Sommer 2003 die genaue Ausrichtung der “Jungen Freiheit” nicht und hat das Praktikum deshalb nach nur zwei Tagen beendet.
Gleichzeitig behauptet er aber in seiner Stellungnahme, bereits im Februar 2003 – also fünf Monate vor (!) seinem Praktikum – gegen den Antrag “Freiheit für die Junge Freiheit” auf der Bundestagung der Schüler Union gesprochen und abgestimmt zu haben. Da hat er die Ausrichtung wohl doch schon gekannt, oder?
Das passt doch wohl irgendwie überhaupt nicht zusammen. was hat Herr Lubisch noch zu verbergen?
27 Jens // Apr 11, 2010 at 21:38
“Ob das wie früher die Juden sind oder wie heute die Muslime ist doch egal, solange man mit Hass die Menschen auf seine Seite bringen kann.”
—
Es gibt keine Moslemverfolgung in Deutschland.
Es ist wirklich widerlich, wie hier die tatsächlich verfolgten Juden mit solchen Vergleichen verunglimpft werden.
28 grünen Blog // Apr 12, 2010 at 14:33
http://blog.gruene-nrw.de/2010/04/09/van-dinther-und-kein-ende/
29 die wilde dreizehn // Apr 12, 2010 at 15:52
Interessantes findet man auch im Netz der Ruhruni Bochum, an dern man eindeutige Kenntnisse über den Herrn hat. “Schlagende Verbindung” passt ja ganz gut ins Profil.
http://al-bochum.net/stupa-wahlen_2006_flugblatter_korruption_im_asta_article269.html
30 arminius // Apr 13, 2010 at 16:58
Lieber Theobald Tiger,
Sie haben folgendes geschrieben “Wenn der Verfassungsschutz Pro NRW in seinen Berichten erwähnt, dann muss er die Truppe ja wohl auch beobachten.”
Ein in sich schluessiger Kommentar, nur leider ist er dennoch falsch. Es gibt einen qualitativen Unterschied ob der VS beobachtet oder nur berichtet.
Vielleicht sollten Sie sich einfach bei dem anderen Blogger fuer Ihren unhoeflichen Kommenmtar entschuldigen und Anerkennen das sie sich gerirrt haben.
MfG
31 DerWesten.de // Apr 14, 2010 at 10:24
http://www.derwesten.de/staedte/hattingen/Lubisch-distanziert-sich-von-der-Jungen-Freiheit-id2849308.html
http://www.derwesten.de/staedte/witten/Kreisvorsitzender-der-Jungen-Union-wehrt-sich-id2849130.html
32 Kleine, miese JU-Made | Blaue Narzisse // Apr 15, 2010 at 13:43
[...] für die CDU und kann es daher nicht gebrauchen, daß ihm die linke Konkurrenz eine rechte Vergangenheit [...]
33 Peter // Apr 15, 2010 at 15:25
http://www.blauenarzisse.de/blog/961/kleine-miese-ju-made.html
34 ÖDP-Fan // Apr 19, 2010 at 17:31
Ist doch typisch für die JU. Da sind ja oft welche am sehr rechten Rand. Der genannte Moritz Birkenfeld übrigens auch.
35 Der Bottroper // Mai 6, 2010 at 18:35
Wieso gehört das JU-Mitglied aus Bottrop zum rechten Rand? Solch eine Anschuldigung sollte doch nicht einfach als u.U. unhaltbare Behauptung in den Raum gestellt werden. Das bloße Praktikum bei einer Wochenzeitung ist sicherlich hierfür kein ausreichender Beweis.
36 Kenner // Mai 7, 2010 at 14:11
Naja, er hat ja nicht nur für die Junge Freiheit gearbeitet, sondern auch der NPD im Wahlkampf geholfen wie man hört… Zudem ist seine Vorliebe für braunes Liedgut, das er in der Schüler-Union NRW erlernt hat, und seine Vorliebe für Germania Edelpils stadtweit bekannt, gerade auch den CDU-Parteigranden. Schon bemerkenswert, daß sojemand trotzdem unbehelligt in der Partei bleiben kann…
Lars Lubisch ist dagegen ein echter Waisenknabe!
37 Neugieriger // Mai 27, 2010 at 22:53
Es ist wohl kaum zu glauben, dass die Parteibonzen von der braunen Seite ihrer Schüler Unions Mitglieder so dezidiert bescheid wissen und diese dann dulden. Sollte dies dennoch so sein, ist dies absolut skandalös und verwerflich!
38 Insider // Mai 31, 2010 at 15:47
Teilweise wird solch eine Einstellung nicht nur geduldet, sondern sogar noch hofiert – sogar von Leuten, die die CDU / JU auch überregional repräsentieren…
39 Neugieriger // Jun 1, 2010 at 16:35
Wenn dem so ist, ist dieses Verhalten absolut skandalös. Wer sollen denn die angeblichen Freunde und Förderer von solch rechtsextremen Gesindel sein, die auch noch überregional aggieren? So etwas sollte natürlich wenn auch belegbar sein, dass da überhaupt eine Verbindung zwischen den Beteiligten besteht. Gibt es solche Hinweise oder ist das einfach nur Stadtgeflüster?
40 Kenner // Jun 2, 2010 at 13:02
@ Neugieriger:
Sind Sie Mitglied im sozialen Netzwerk MeinVZ? Wenn ja, schauen Sie sich einfach mal das Profil des besagten Moriz Birkenfeld an, insbesondere seine Photos. Dort findet sich sogar ein Bild vom Aufnahmeritus in den renomiertesten Schützenverein Bottrops – mit dabei der Hauptmann der 2. Kompanie und CDU-Fraktionsechef Hermann Hirschfelder, der zusammen mit seinem Sohn Bastian, dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der JU Ruhrgebiet, dafür gesorgt hat, daß Herr Birkenfeld in diesen erlauchten Kreis aufgenommen werden konnte.
41 Neugieriger // Jun 9, 2010 at 12:07
@ Kenner:
Ich selber bin dort nicht angemeldet, habe mir aber aber mir aber von einem Arbeitskollegen den von Ihnen erwähnten Inhalt zeigen lassen und ich muss sagen, dass ich das noch um einiges schockierender fand als Ihre Beschreibung. Dort ist der Kamerad Birkenfeld mit seinen Brüdern aus irgendwelchen schlagenden Verbindungen abgebildet, die teilweise wie Mumien verpackt sind, da scheinbar der letzte Kampf doch nicht so erfolgreich verlaufen ist. Auch Herr Birkenfeld ist selber in ähnlicher Weise abgebildet. Ebenfalls findet man dort scheinbar Fotoalben mit dem schönen Titel “Zeiten ändern sich… Wir nicht!”. Und als Krönung ist in eben diesem Album das Foto vom Aufnahmeritual in den Schützenverein mit Hermann Hirschfelder, der grinsend daneben steht… Einfach unglaublich! Ich muss zugestehen, dass Sie nicht übertrieben haben und es sich hierbei eindeutig um skandalöse Vorgänge handelt…
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