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Wie sich Rüttgers und Berger noch schnell auf Staatskosten ihre Zukunft sichern

25. Juni 2010 · von Theobald Tiger

Wir schaffen das, auch nach der Abwahl: Jürgen Rüttgers kämpft für sich und seine Nächsten. Foto: NRW-CDU

Wir schaffen das, auch nach der Abwahl: Jürgen Rüttgers kämpft für sich und seine Nächsten. Foto: NRW-CDU

Es soll nur so von Harmonie getrieft haben in der Essener Philharmonie, berichten Kreisvorsitzende der CDU am Donnerstagabend. Die Gemeinschaft der schwer angeschlagenen Christdemokraten in Nordrhein-Westfalen habe den Schulterschluss versucht, höhnten Beobachter der hinter geschlossenen Türen diskutierenden Spitzenfunktionäre. Im Mittelpunkt des Geschehens – Jürgen Rüttgers. Er war verantwortlich für die gefühlte späte Geschlossenheit im abgeschlossenen Raum, obwohl er die CDU in den letzten Monaten furchtbar gespalten hatte. Der Wahlverlierer vom 9. Mai, der den Absturz von zehn Prozent für seine Partei verursacht hatte, gab seinen Rückzug bekannt. Die Partei ist erleichtert, hörte man überall im Lande. Die CDU in Nordrhein-Westfalen bekommt im nächsten Februar einen neuen Landesvorsitzenden, im November kandidiert Rüttgers auch nicht mehr als CDU-Bundesvize von Angela Merkel. Doch so ganz geht der unumschränkte schwarze Herrscher und selbsternannte Arbeiterführer an Rhein und Ruhr noch nicht. In den vergangenen Tagen, den letzten seiner Zeit als Ministerpräsident, hat er sich und seine Getreuen mit Posten und Jobs versorgt.

Zuletzt verließ Jürgen Rüttgers nur noch selten sein Büro in der 10. Etage des Düsseldorfer Stadttores. Öffentliche Termine mied er, seit er vergangenen Donnerstag erfahren musste, dass seine politische Gegenspielerin Hannelore Kraft auf seinem Bürostuhl Platz nehmen will. Die Tristesse, die Resignation hielt Einzug in der Chefetage der Staatskanzlei. Mitarbeiter beobachteten, wie der 58-Jährige in diesen Tagen manchmal allein und still hinter seinem Schreibtisch sitzt und mit leerem Blick auf den Rhein hinaus blickt, der sich um den Landtag schlängelt. Dann wieder greift er zum Füllhalter und signiert persönlich einige Bildbände des Hoffotografen Ralph Sondermann. Der Ablichter hat das einzige halbe Jahrzehnt des CDU-Ministerpräsidenten nahezu lückenlos dokumentiert, die Reisen, die Begegnungen, die Feste. Ein Buch, das keine Fortsetzung erfährt. Jürgen Rüttgers verabschiedet sich aus NRW nach einer Episode von fünf Jahren. Ein bitterer Abschied. So schnell wurde noch keiner abgewählt.

Gute Freunde aus den abgewirtschafteten Jahren von 2005 bis 2010 bekommen in diesen Tagen Post aus der Staatskanzlei. Das Buch. Verlegt im Klartext-Verlag. Ein Essener Verlag, gehört der WAZ,  mit Bodo Hombach an der Spitze. Der Zeitungszar im Revier, Sozialdemokrat mit hohem Monatsbeitrag, Rüttgers-Berater ohne Skrupel, Ideengeber und Erfinder von „Wir in NRW“ – erst für Rau, dann für Rüttgers. Gedacht war das Buch als Premium-Geschenk für herausragende Staatsgäste, die vielen Preisträger des Landes, Wegbegleiter, Ratgeber und Wichtigtuer. Nun muss das Buch, das sich in Kisten in der Staatskanzlei stapelt, schnell verschenkt werden. Bevor die Nachfolgerin einzieht. Also schreibt der (Noch-)Ministerpräsident freundliche Worte auf die blanke Innenseite. Ramschware.

Doch der Regierungschef für noch zweieinhalb Wochen denkt nicht nur an die Zurückgebliebenen seiner Amtszeit. Er denkt auch – und vor allem – an sich und seine Liebsten im Landesapparat. Die einen bekommen eine Büchersendung, die anderen eine Jobgarantie.

Zukunft gesichert: Rüttgers und sein Schatten Boris Berger. Foto: NRW-Staatskanzlei

Zukunft gesichert: Rüttgers und sein Schatten Boris Berger. Foto: NRW-Staatskanzlei

Ziemlich nebulös kündigte vergangenen Montag Karsten Beneke, Chef der Staatskanzlei, in der Staatssekretärskonferenz an, es gebe am darauffolgenden Tag in der Kabinettssitzung noch Tischvorlagen, die Personalien betreffen würden. Kaum driftete die Runde auseinander, machten schnell Gerüchte die Runde. Boris Berger wurde genannt, Rüttgers´ Planungschef und Mann fürs grobe Regierungsgeschäft. Von Verbeamtung war die Rede für die Hassfigur der künftig Regierenden von SPD und Grünen, aber auch der CDU. Rüttgers versorgt seine Getreuen, hieß es schnell in der Landeshauptstadt. Doch die Operation wurde offensichtlich zu früh bekannt und gestoppt.

Nun soll Berger bei der Kohlestiftung in Essen Unterschlupf finden. Wilhelm Bonse-Geuking, der pensionierte BP-Chef von Deutschland mit CDU-Parteibuch, der 2007 von Berger für den halbstaatlichen Managerposten  ausgesucht worden war, revanchiert sich für seinen einträglichen Job in Essen. Er will, so heißt es verlässlich aus Kreisen der Politik und der Revier-Industrie, den Rüttgers-Inszenierer unterbringen. Dass Berger wenig Ahnung vom Geschäft hat, ist dabei zweitrangig. Es geht nur darum, dem schwarzen Haudegen mit dem 8000-Euro-Gehalt die Einkünfte zu sichern, bevor SPD-Frau Kraft in die Regierungszentrale einzieht.

Berger ist nicht der einzige, der in den letzten Stunden versorgt wurde. Rüttgers höchstpersönlich kümmerte sich um sein engstes Umfeld. Sekretärin, Fahrer und Redenschreiber dürfen sich über einen Fortbestand ihres sicheren Staatsjobs freuen. Wie genau es Rüttgers gemacht hat, ist noch unklar: fest steht nur, dass seine persönlichen Mitarbeiter für die nächsten fünf Jahre für ihn weiterarbeiten dürfen (müssen). Die Lex Rau, dass ausgeschiedene Ministerpräsidenten ein Jahr lang die Insignien der Macht nutzen dürfen, hat Rüttgers für sich ausgeweitet. Der knapp 59-Jährige wird nun bis 2015 auf Kosten des Landes von seinem persönlichen Chauffeur in einer vom Land bezahlten Oberklasse-Karosse kutschiert, seine blonde Vorzimmer-Chefin nimmt auch weiterhin die Telefongespräche an und führt die Besucher ins Heiligste des Abgewählten in einem besonderen Trakt des Landtages. Der kirchlich getrübte Erfinder der Zwei-Wort-Sätze formuliert auch in den nächsten Jahren die wenigen Reden des Ex-Ministerpräsidenten und schreibt seine Gedanken dazu auf.

Stieldorf, Nöbel, Schreiber – die staatliche Versorgung hat drei neue Namen. Ob die rot-grünen Machthaber diese Selbstbedienung auf Staatskosten zulassen, ist fraglich. Als die SPD zu Beginn der Woche von der staatlichen Hilfsaktion für Berger Wind bekam, protestierte die Parlamentarische Geschäftsführerin Carina Gödecke beim Chef der Staatskanzlei. Den Unterschlupf Bergers bei der Kohle kann sie nun wohl kaum verhindern. Irre nur, dass es Berger und Rüttgers waren, die den Bergbau in NRW beendeten und die Abwicklungsgesellschaft erfanden. Nun lässt sich einer von ihnen dort selbst abwickeln – mit einer Halbwertzeit von noch 30 Berufsjahren.

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23 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Michael Mohr // Jun 25, 2010 at 08:29

    Lieber Theobald Tiger,

    die deprimierenden Analysen im untergegangenen System Rüttgers sind leider parteiübergreifend im Land und im Bund zu finden, bei den Einen mehr, bei den Anderen weniger.

    Die hoffentlich neue Ministerpräsidentin Hannelore Kraft kann man nur bitten, dieses Negativbeispeil von “zerbröselndem Schwarz-Gelb” in Zukunft nicht zu vergessen.

    Zu Jürgen Rüttgers fällt mir nur noch ein, wer am Boden liegt, den sollte man nicht mehr treten.

    Gruß, M.M.

  • 2 Usurpator // Jun 25, 2010 at 08:31

    Unerträgliche Pöstchenhuberei eines Mannes der den 40-jähriges SPD-Klüngel einstmals verteufelt hatte.
    Rüttgers brauchte dafür nur mickrige 5 Jahre.
    Bitte da ausmisten Frau Kraft!

  • 3 Hans Möller // Jun 25, 2010 at 13:38

    Naja, so ganz ‘die Unschuld vom Lande’ ist die SPD-Frau Kraft auch nicht. Schon vergessen:
    ‘Kraft vs. Ruhrbarone’
    ,
    die in ihrer Biografie auch einige Ungereimtheiten gefunden hatten. Ich bin zwar Heide, aber aus den Missionierungsversuchen weiß ich noch: ‘Wer frei ist von Schuld, der werfe den ersten Stein!’. Gilt auch hier.
    In diesem Sinne…!

  • 4 Der Moslem // Jun 25, 2010 at 16:03

    Alta, seid Ihr Christen doch alle immer scharf auf Backschisch, guckst du.

  • 5 Dino Conte // Jun 25, 2010 at 19:41

    Wann wird dieser Blog eigentlich umbenannt in “SPD. Wir in NRW”??

    Langsam wird es peinlich. Das es sich hier um rote Hofberichterstattung handelt merkt doch inzwischen jedes Kind.

  • 6 zoom » Umleitung: Wulff kungelt, Ländervergleich Bildung, Vorsicht bei Quellenauswahl, Dortmund schnappt Rechten Szenetreff weg und mehr … « // Jun 25, 2010 at 22:31

    [...] Rüttgers: Zukunftssicherung auf Staatskosten? … WirInNRW [...]

  • 7 Michael Eggert // Jun 25, 2010 at 23:37

    Bei einem tief gestürzten Politiker, den niemand auch nur in einer Talkshow sehen will, 5 Jahre im Vorzimmer am stummen Telefon zu sitzen, ist ein Job, den man gar nicht gut genug bezahlen kann.

  • 8 wolfgang1951 // Jun 26, 2010 at 00:40

    Versorgung der letzten Getreuen hat leider Tradition: War immer so.
    Rüttgers erkennt nun, daß er gescheitert ist und schlüpft nun in seine letzte politische Rolle. Nun muß er erleben, wie seine Politik vollständig nach vorn umgekrempelt wird. Vorbei der Lauf nach Rückwärts in die Vergangenheit. NRW und seine Kommunen haben wieder einen Grund nach vorn in die Zukunft zu sehen!

  • 9 Links anne Ruhr (26.06.2010) » Pottblog // Jun 26, 2010 at 08:55

    [...] Wie sich Rüttgers und Berger noch schnell auf Staatskosten ihre Zukunft sichern (Wir in NRW) – Der noch geschäftsführende Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) und sein Adlatus Boris Berger scheinen sich ihre Zukunft absichern zu wollen… [...]

  • 10 Torsten // Jun 26, 2010 at 09:15

    @Dino Conte

    Stimmt wohl. Hochnotpeinlicher Artikel, denn 40 Jahre SPD-Filz und “Kraftilanti”-Affärchen werden hier einfach unter den Teppich gekehrt.

    Viel Spaß dann noch bei Rot-rot-grün und Eurem Suppensozialismus.

  • 11 schlussmitlustig // Jun 26, 2010 at 09:53

    Kohle für Berger durch Kohle. Die Schwarzen haben Ihren Sinn für Humor wiedergefunden!
    Und zudem sollte man die über 70 Stellen in der Staatskanzlei erwähnen, die die CDU für Ihre Getreuen geschaffen hat. Das kosten den Bürger mind. 7 Millionen pro Jahr. Und das dann für viele, viele Jahre. Anstrengungsloser Wohlstand halt…..

  • 12 hans // Jun 26, 2010 at 11:47

    H Dino Conte,Torsten:Unser problem bei der cdu,
    es gelangen zu viele -parteiinterne-sachen, an die öffentlichtkeit,und die
    “christlichen werte”höher stellen-Und
    Öffentlich ,eigene kollegen kritisieren:
    “Ein” Herr Krautscheid,kritisiert ,
    die meinung und stellungname,des- langjährigen-
    Bürgermeister’s Napp!Mit welchem Recht?
    http://www.ngz-online.de/neuss/nachrichten/Parteifreunde-kritisieren-Napp_aid_872331.html

  • 13 nasasport // Jun 26, 2010 at 16:02

    Es ist einfach unverständlich warum ein ausgeschiedener Ministerpräsident fünf Jahrelang ein Dienstauto und sonstige Vergünstigungen erhält. (unabhängig von der Person des Herrn Rüttgers betrachtet) Da reiht sich das freiwillige Ausscheiden des Herrn Köhler aus dem Amt gut ein. Hier ist die Versorgung noch höher und geht auch nach dem Tode auf die überlebende Ehefrau über. Da kann man nur staunen und wundern. Da fährt in Stuttgart der Landtagspräsident in einem Mercedes 500 durch die Gegend und dies reicht ihm nicht, er möchte einen großen Porsche als Dienstwagen. Wir leben in einem Tollhaus- oder? Dürfen wir da weiter nur zuschauen? Gibt es da nicht ein Sparpaket, wo die Streichung der Heizkostenpauschale vorgesehen ist? Weiter so und die Wahlbeteiligung wird immer drastische sinken, am Schluss wählen nur noch die, die für ein Mandat aufgestellt sind, aber das reicht doch für einen Posten.

  • 14 soschautsaus // Jun 26, 2010 at 17:45

    Gähn. Immer das gleiche hier. Wenn Frau Kraft eine Minderheitsregierung ausschließt sind die Autoren dieses Blogs stolz darauf, da sie ja so beweise, dass sie nicht auf Pöstchen aus sei. Wenn sie es dann doch tut, sind die Autoren dieses Blogs stolz darauf, da sie ja so plötzlich wieder für Stabilität sorge. Wenn sie eine Koalition mit der Linkspartei ausschließt, wird das begrüßt, weil da ja sowieso nur verträumte Spinner sitzen würden. Wenn sie dann aber doch auf deren Zustimmung hofft, wird das unterstützt, weil nur so in einzelnen dringenden Sachfragen Durchsetzung erreicht werden könne. Wenn Frau Kraft mal kein Angebot an CDU/FDP macht, wird wieder über Rüttgers geschwätzt und der neoliberale Turbokasinokapitalismus angeprangert, für den diese Parteien ja stehen. Wenn Frau Kraft dann aber ihr Grinsen aufsetzt und doch auf Zustimmung hofft, dann begrüßt man, dass sich entweder die FDP von der CDU zu lösen beginnt oder dass die CDU ja eigentlich doch zu Veränderungen bereit ist.

    Wenn auf diesem Blog festgestellt wird, dass die SPD hier 40 Jahre an der Macht war, eigentlich Zeit genug hatte, aber nur dafür gesorgt hat, dass NRW das ist, was es heute ist, nämlich ein Bundesland des absteigenden Mittelmaßes, dann – ach nein, sowas passiert hier doch gar nicht.

  • 15 Schwarzer Mann // Jun 26, 2010 at 22:34

    @ Dino Conte:

    Genau so ist es!!!

    Einfach nur noch peinliche SPD-Propaganda, was hier geschrieben wird…

    Wenn ihr so weiter schreibt, deskreditiert ihr Euch selbst…

  • 16 Wähler // Jun 26, 2010 at 23:25

    na siehste, die cDU ist doch nicht soweit von der sPD entfernt… hahaha obwohl bei den grünen ist das auch nicht unbekannt!

  • 17 Michael Eggert // Jun 27, 2010 at 00:06

    Vielleicht mal zur Aufheiterung ein Wulff- Comic? http://www.egoisten.de/pixx/wulff.tif
    Ist von mir.

  • 18 hans // Jun 27, 2010 at 13:51

    Wir,bei uns,in der cdu,wir haben alles selbst,
    den untergang verursacht.
    Die unstimmigkeiten,und wirwarr,wie zuletzt:
    a/rüttgers taucht,nach wahlergebniss ab.
    b/rüttgers,wieder da,führt verhandlung.
    c/rüttgers tritt nicht als gegenkandidat an.
    d/rüttgers,steht bei neuwahlen zur verfügung.
    e/rüttgers,tritt zurück,von allen posten.
    Und wir kritisieren,kollegen;
    “Ein”-Krautscheid-kritisiert den “langjährigen”
    bürgermeister!Haben wir bei der CDU keine
    freie meinungsäußerung mehr?
    Wir entfernen uns immer mehr von,
    “christlichen werte”-danke- m.f.g.
    http://www.ngz-online.de/neuss/nachrichten/Parteifreunde-kritisieren-Napp_aid_872331.html

  • 19 Rentner // Jun 27, 2010 at 22:09

    Warum regt sich der Mann so künstlich auf? Die
    CDU will doch den Herrn Uhlenberg mit den
    Stimmen der “Linken” zum Landtagspräsidenten wählen lassen. “Doppelzüngig”?

  • 20 ulibold // Jun 28, 2010 at 18:23

    Nennen wir das Kind doch ganz einfach mal beim Namen:
    KORRUPTION
    Darin sind nämlich die Industrieländer Weltmeister, nicht nur die dritte Welt.
    Sogar ein selbsternannter Landesvater ist so erbärmlich, auf kleine, miese Vorteile für sich und seine Brut nicht verzichten zu können. Auf zum nächsten Sparpaket, diese “Politiker” können wir uns sicher doch leisten. Warum denke ich bei Laternenpfählen nicht mehr nur an Licht????????

  • 21 urmel // Jun 30, 2010 at 04:49

    Warum brauchen wir noch Landespolitiker und Bundespolitiker? Die Verschuldung ist so hoch, da bleibt keine Entscheidungsfreiheit mehr.
    Ausnahme: Klientelpolitik, Lobbyisten bedienen, das Volk plündern und die eigenen Taschen füllen.

    Warum werden wir nicht längst durch die EU von Brüssel aus regiert? Die Deutschen haben doch eh nichts mehr zu sagen, wir dürfen nur zahlen.
    Schafft unsere Politiker ab, dann ist für alle Bürger genug Geld da.

    NRW ist eh was Besonderes. 1978 zog ich als Schwäbin nach NRW. Da war alles lockerer und besser als im Ländle. 2009 bin ich Gott sei Dank wieder im Ländle gelandet. NRW hat in den 30 Jahren so abgewirtschaftet und seine Bürger geknechtet. Seit ich wieder in BW lebe, kann ich wieder leben und lachen. Hier ist die Welt noch halbwegs in Ordnung. Mein Mann ist Niederrheiner und will die Maingrenze nie mehr überschreiten.
    Ich drücke NRW und seinen Bürgern die Daumen, dass es wieder ein lebenswertes Bundesland wird, wie ich es vor 30 Jahren kennengelernt habe.

  • 22 emden09 // Jul 7, 2010 at 16:54

    wegmobben das Pack. Mir ist lieber, die Rüttgers 70 werden mit ner dicken Abfindung weggemobbt, als das man noch Jahrzehnte für das Pack zahlen muss. Bergers Stiftung kann man ja ähnlich wie dutzende Arbeitslosenhilfen einfach im Haushalt “vergessen” und schließen um die Kohle kümmert sich dann zukünftig halt ne neue Stiftung. Wäre gespannt, wie lange es dieser feine “Herr” ohne Aufgaben hinter nem leeren Schreibtisch im Soutterain der Staatskanzlei aushält. Euch fehlt die Phantasie, die aus dem Amt zu mobben? Ich mach das kostenlos – ok?

  • 23 Knudud_Knudsen // Jul 25, 2010 at 00:21

    ..wohl dem der eine Zukunft hat…

    während hierzulande selbst hochqualifizierte Universitätsabsolventen,auch mit Prädikatsexamina,in Praktikantenpositionen,wenn sie denn eine ergattern können,ausgelutscht werden,feiern sich die Politiker und bringen noch schnell ihr Schäfchen ins Trockene..

    schaun wir mal wie lange das noch gut geht..

    Knud

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