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Einträge vom August 2011

Die Engländer gaben Erich Brost die Lizenz für die WAZ

31. August 2011 · von Roberta Neuner

Der WAZ-Gründer  Erich Brost.

Der WAZ-Gründer Erich Brost.

Die Brost-Enkel wollen verkaufen, so lautete der Titel des Aufmachers der WAZ-Wirtschafts-Seite von WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz. Für 500 Millionen Euro verkaufen an die Funke-Tochter Petra Grotkamp. Eine Sensation, die sich seit längerem anbahnte. Und die man eigentlich nicht glauben wollte. Denn die WAZ, das ist nun mal etwas, was ganz eng mit dem Namen von Erich Brost verbunden ist. Erich Eduard Brost war der Lizenzträger der WAZ und ihr erster Chefredakteur. Unter der Nummer 192 erteilten ihm die Engländer 1948 die Genehmigung, eben besagte Lizenz zur Herausgabe der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

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Der Fall Westerwelle- Peinlich auch für Angela Merkel

28. August 2011 · von Alfons Pieper

Westerwelle in seiner Lieblingsrolle als Staatsmann. Bildquelle: FDP

Westerwelle in seiner Lieblingsrolle als Staatsmann. Bildquelle: FDP

Nun hat die FDP-Führung sich darauf verständigt, heißt es in Pressemeldungen, dass sie an Außenminister Guido Westerwelle festhalte. Peinlicher geht es wirklich nicht. Im Grunde macht eine solche Solidaritätsbekundung die Angelegenheit nur noch schlimmer. Wenn es nicht so wichtig wäre- immerhin geht es um Deutschlands Ansehen in der westlichen Welt- die ganze Nummer wäre zum Totlachen.

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Wutbürger Schirrmacher

15. August 2011 · von Josef Fuchs

Der Wutbürger. Eben noch Stuttgart im Focus,  nun den Konservatismus?

Der Wutbürger. Eben noch Stuttgart im Focus, nun den Konservatismus?

Es war eine Art konservativen Tabubruchs. In der Sonntagsausgabe der FAZ, dem Gral konservativen Denkens, machte Herausgeber Frank Schirrmacher eine Krise eben dieses Konservatismus aus. Unter der Überschrift – „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“ – listete er Fehler und Versäumnisse der Regierenden in Deutschland, in Großbritannien, in Europa auf. Ob Schirrmacher selbst schon so weit ist, an die Analysen der Linken zu glauben, steht dahin. Die Überschrift war ein Zitat aus einer Kolumne des konservativen britischen Publizisten Charles Moore. Der hatte Ende Juli, auf dem Höhepunkt der Murdoch-Affäre, das britische konservative System kritisiert und vorausgesagt, dass angesichts einer Politik, die den Banken und Finanzmärkten das Geld der Steuerzahler hinterher werfe, mit „Schlimmeren“ zu rechnen sei. Viele in Groß-Britannien werten das heute als Prophetie für die wenige Tage später begonnenen Plündereien in Englands Städten.

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Spiel mit dem Feuer

9. August 2011 · von Josef Fuchs

Es ist ein Spiel mit dem Feuer. Wenigstens so bestürzend wie der Fall an den Aktienbörsen ist das Schweigen, mit dem die Regierenden in Europa ihre Bürger in ihren Ängsten allein lassen. Die Krisenkommunikation findet statt zwischen Regierungschefs, Finanzministern, Zentralbankern. Das Volk ist außen vor, wird abgespeist in Nachrichtensendungen mit Häppchen und Selbstdarstellungen sogenannter Experten. Hochkonjunktur für professionelle Schwarzseher oder Schuldzuweiser.

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Abrüsten, Heiner Geißler

7. August 2011 · von Alfons Pieper

Auch ein Schlichter vergreift sich mal im Ton. Bildquelle: www.heiner-geissler.de

Auch ein Schlichter vergreift sich mal im Ton. Bildquelle: www.heiner-geissler.de

Der CDU-Politiker Heiner Geißler ist mit seinen 81 Jahren ein kluger Mann. Er ist immer noch kämpferisch, wenn er in der politischen Arena steht, zum Beispiel in Talkshows. Und er ist das geblieben, was er immer war: Unbequem und nicht gefällig. Und das ist gut so. Aber vor ein paar Tagen hat er sich verrannt. Die Debatte um den milliardenteuren Bahnhof in Stuttgart mit der Frage zu befeuern: Wollt Ihr den totalen Krieg?“ ist Unsinn und völlig daneben.

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Ein Aufstand alter Männer?

4. August 2011 · von Josef Fuchs

Erwin Teufel sorgt sich um das C in der CDU. Bildquelle: Wikipedia

Erwin Teufel sorgt sich um das C in der CDU. Bildquelle: Wikipedia

Ist es nichts weiter als ein Aufstand alter Männer? Oder braut sich in der CDU ein Sturm zusammen, während die Parteichefin sich in Südtirol frische Bergluft um die Nase weht? Erst war es nur der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel, der die C-Frage bei der Senioren-Union anstieß und wissen wollte, was es mit der ehemals christlich-konservativen Ausrichtung der Partei noch auf sich habe. Dann sprangen ihm die ehemaligen CDU-Generalsekretäre Kurt Biedenkopf und Volker Rühe sowie der einstige Berliner Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen zur Seite. Der Merkel-Gegner Friedrich Merz stieg in die Debatte ein, gab Teufels Kritik am fehlenden Profil der CDU Recht und warnte, die Partei verliere die Stammwählerschaft und laufe dem Flugsand der Wechselwähler nach.

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