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Einträge vom Januar 2012

2009: Auch in NRW sollte es eine große Sause geben NRW trifft Bayern, geplant, aber wegen der Sponsoring-Affäre abgesagt

29. Januar 2012 · von Alfons Pieper

NRW trifft Bayern. Bei der WAZ wurden im Vorfeld schon Werbeplätze für das Event verkauft.

NRW trifft Bayern. Bei der WAZ wurden im Vorfeld schon Werbeplätze für das Event verkauft.

„Wir in Nordrhein-Westfalen“ trifft „Laptop und Lederhose“. So beginnt das Schreiben der Veranstalter, Michael Mronz und Manfred Schmidt, in einer Präsentation für Sponsoren. „Der Länderdialog 2010“, ein Treffen der Superlative: „An einem Abend kommen Größen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und Sport zusammen und entdecken, was die beiden Länder ausmacht und was sie verbindet.“ Vollmundig klingt das, was damals im März 2009 unter dem Titel „NRW trifft Bayern“ geplant war. Die Schirmherrschaft hatten die „beiden Landesväter, die Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers(CDU) und Horst Seehofer(CSU)“ übernommen. Aber es kam nicht dazu. Wegen der für Rüttgers missliebigen Debatte über Sponsoring mitten im NRW-Wahlkampf, besser bekannt unter dem Namen Rent-a-Rüttgers, wurde das „Treffen unter Freunden“ abgesagt. Jetzt prüft- auf Bitten der NRW-Landesregierung- die Staatsanwaltschaft , ob der damals geplante Länderdialog ähnlich wie der in Niedersachsen Ermittlungen nötig machen könnte. Im Norden werden der Dialog-Veranstalter Schmidt und der einstige Vertraute des Ex-Ministerpräsidenten und heutigen Bundesspräsidenten, Glaeseker, immerhin der Bestechung bzw. der Bestechlichkeit verdächtigt. Es hat Razzien gegeben.

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Die WAZ bald ohne den Namen Brost. Die Funke-Erben haben nun das Sagen in der WAZ-Gruppe

25. Januar 2012 · von Roberta Neuner

Die Erstausgabe der WAZ vom 3. April 1948

Die Erstausgabe der WAZ vom 3. April 1948

Petra Grotkamp(67) hat den 50-Prozent-Anteil an der WAZ-Gruppe, der der Familie Brost gehörte, gekauft. Damit hat dann der Name Brost bald nichts mehr mit der Zeitung zu tun, deren eigentlicher Gründer Erich Brost war. Damals, 1948, erhielt der Sozialdemokrat Erich Eduard Brost von den Engländern unter der Nummer 192 die Lizenz für die Gründung der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Und nunmehr, nach 64 Jahren, gehört das ganze Medien-Reich den Funke-Erben. Eine davon ist Petra Grotkamp, geborene Funke, Tochter des dann als Mitgründer fungierenden Jakob Funke, von den Kollegen auch Köbes gerufen.

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Die Pflege der politischen Landschaft durch das System Wulff/Glaeseker

22. Januar 2012 · von Alfons Pieper

Der Präsident hat es drauf: Augen zu und durch. Komme was wolle.  Bildquelle: ntv

Der Präsident hat es drauf: Augen zu und durch. Komme was wolle. Bildquelle: ntv

Die Pflege der politischen Landschaft, das ist spätestens seit der Flick-Affäre in Deutschland ein gängiger Begriff. Bekannt gemacht wurde er in den 80er Jahren durch den Flick-Generalbevollmächtigten Manfred von Brauchitsch. Damals flossen Millionen Gelder der Industrie an die Parteien, um sich Vorteile zu verschaffen. Man nannte das auch Kontaktpflege zwischen der Wirtschaft und der Politik, was nicht ungewöhnlich und strafbar ist. Heute spricht man Netzwerk und Netzwerkern. In Niedersachsen erfand man zur Zeit des Ministerpräsidenten Christian Wulff, heute Bundespräsident, und seines Sprechers und engsten Vertrauten Olaf Glaeseker den so genannten Nord-Süd-Dialog.

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Wulff macht das Amt zur leeren Hülle

18. Januar 2012 · von Josef Fuchs

Eine neue Biographie über den Bundespräsidenten? Bildquelle: Amazon

Eine neue Biographie über den Bundespräsidenten? Bildquelle: Amazon

Ein Ende der Geschichte ist nicht in Sicht. Die Kanzlerin befürchtet, dass die Wirrungen um Christian Wulff eine „Never-Ending-Story“ werden. Immer neue Belege, dass es sich bei dem Mann in Schloss Bellevue um einen handelt, der jeden Vorteil für sich in Anspruch genommen hat. Urlaube bei reichen Freunden, upgradings beim Fliegen, geschenkte Luxussuiten beim Oktoberfest.

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SAUERLAND: DEMOKRATIE FUNTIONIERT – DURCH WULFF WIRD SIE RUINIERT

13. Januar 2012 · von Hans Esser

Die Abwahl kommt! Das wünschten sich viele auch für die Bundesebene, z.B. im Falle Wulff.

Die Abwahl kommt! Das wünschten sich viele auch für die Bundesebene, z.B. im Falle Wulff.

Am 12. Januar 2012 hat in Duisburg das Abwahlverfahren gegen den noch immer amtierenden Oberbürgermeister Adolf Sauerland ( CDU) begonnen. Ein Vergessen von 21 Toten, über 500 Verletzten und der Trauer von betroffenen Familien, Freunden und Verwandten – ja der Menschen in Duisburg, NRW und der Bundesrepublik Deutschland soll damit künftig für Amtsträger zumindest erschwert werden. Ein Bündnis aus couragierten Bürgerinnen und Bürgern, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen sammelte die notwendigen Unterschriften und sorgte für die notwendige Mehrheit.

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Der Präsident kommt nicht zur Ruhe

12. Januar 2012 · von Alfons Pieper

Aus dem Tag wurden mittlerweile schon Wochen. Dabei ist die Wahrheit so einfach! Bildquelle Satireblog Lupe

Aus dem Tag wurden mittlerweile schon Wochen. Dabei ist die Wahrheit so einfach! Bildquelle Satireblog Lupe

Christian Wulff kommt nicht aus den Schlagzeilen und somit auch nicht zur Ruhe. Seine Hoffnung, er könne durch Neujahrsempfänge einfach zum Alltag des Bundespräsidenten übergehen und das Gerede über Skandale und Affären, halbseidene Allüren und Praktiken verdrängen oder vergessen machen, hat sich schnell zerschlagen. Die Krise des Bundespräsidenten bestimmt seinen Alltag. Er muss sich Debatten über seinen Rücktritt gefallen lassen und darüber, dass nach einem Bericht der angesehenen Frankfurter Allgemeinen Zeitung, FAZ, die Stimmung in der CDU und CSU „dramatisch kippt“. Verteidigungsminister de Maizière, so Günter Bannas in der FAZ weiter, sei als „gemeinsamer“ Kandidat von Koalition und Opposition ins Gespräch gebracht worden.

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Wer schafft es, Christian Wulff aus dem Schloss Bellevue zu vertreiben? Wir-in-NRW-Blog hilft!

9. Januar 2012 · von Gabriele Gans

Kick den Wulff!

Kick den Wulff!

Obwohl Christian Wulff wegen seiner zahllosen Verfehlungen und immer neuen Vorwürfen einfach nicht aus den Schlagzeilen kommt, erschreckt er seine Bürger und die Politik mit der Absicht, die ganzen Affären einfach auszusitzen.

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Alles nur noch peinlich, Herr Präsident

7. Januar 2012 · von Alfons Pieper

Arabischer Frühling in Berlin: Demonstrationen gegen den Bundespräsidenten. Bildquelle: n-tv

Arabischer Frühling in Berlin: Demonstrationen gegen den Bundespräsidenten. Bildquelle: n-tv

Christian Wulff bleibt im Gerede. Kaum eine Nachrichtensendung ohne eine Meldung über das mindestens ungeschickte oder besser peinliche Auftreten des Bundespräsidenten. In Umfragen erreicht er bei Fragen nach seiner Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit nicht mal 40 Prozent Zustimmung durch die Bürger. Ein Land schüttelt den Kopf über seinen Präsidenten, ein Land lacht sich schlapp über Wulff. Das hat selbst Heinrich Lübke nicht geschafft, wobei man bei Lübke zu seinen Gunsten einschränken muss, dass die zweite Legislaturperiode für ihn schwierig wurde, weil er krank war. Nachzulesen in einem mitfühlend geschriebenen Buch von Ruth Brandt.

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Ein Präsident ohne Land

4. Januar 2012 · von Josef Fuchs

Statt Staatsamt nur noch Zielscheibe des Spotts: Bundespräsident Wulff.  Bildquelle: Die Zeit/Titanic

Statt Staatsamt nur noch Zielscheibe des Spotts: Bundespräsident Wulff. Bildquelle: Die Zeit/Titanic

Auch wenn er im Amt bleiben will. Seine Amtszeit ist schon jetzt abgelaufen. Christian Wulff hat in vielen Fragen keinen Kredit mehr, genau den Kredit, der für die Autorität dieses Amtes unerlässlich ist.

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Ein Präsident auf Abruf

3. Januar 2012 · von Alfons Pieper

Bei Ikea feiert man das Baumentsorgungs-Fest Knut. Könnte gut sein, dass im Schloss Bellevue mit dem Baum auch der Hausherr entsorgt wird. Bildquelle: n24

Bei Ikea feiert man das Baumentsorgungs-Fest Knut. Könnte gut sein, dass im Schloss Bellevue mit dem Baum auch der Hausherr entsorgt wird. Bildquelle: n24

Noch nie ist ein Bundespräsident von der deutschen Presse derart scharf kritisiert worden, wie das jetzt im Falle von Christian Wulff geschehen ist. Selten waren sich Journalisten so einig in ihrem Urteil über das Verhalten, besser Benehmen des Präsidenten im Umgang mit dem Chefredakteur der Bildzeitung, Kai Diekmann. Über Pressefreiheit reden und dann im drohenden Tonfall versuchen, einen kritischen Artikel von Bild-Redakteuren über ihn, Wulff, zu verhindern, empört die Medien bundesweit.Und dass jezt berichtet wird, Wulff habe auch gegenüber der Welt am Sonngag versucht, Presseberichte über ihn zu verhindern, spricht Bände, gerade was das Verhältnis des Präsidenten zur Pressefreiheit angeht. Wasser predigen und Wein saufen, sagt Volkes Stimme. Fazit fast aller Kommentatoren: Dieses Staatsoberhaupt hat das Ziel verfehlt, er sitzt auf dem falschen Stuhl. Ein Mann ohne Format, ohne Anstand, Stil und was sonst noch die Urteile im Blätterwald von Flensburg bis Garmisch sind. Rien ne va plus, ist der Schlusssatz des Leitartikels im Bonner Generalanzeiger.

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