Erschwerend für Röttgen kommt hinzu, dass der frühe Wahltermin ihm gar nicht passen kann. Der er hat keine wirkliche Machtoption. Zwar betont er, die CDU wolle stärkste Fraktion im Landtag werden und könne sich dann den Partner aussuchen. Aber sicher ist in diesem Fall nur, dass ein CDU-Abgeordneter Landtagspräsident wird. Wobei einzuräumen, dass die CDU zunächst mal stärkste Partei werden muss. Erste Umfragen signalisieren, dass die SPD klar vor der CDU liegt. Die Grünen, denen er schöne Augen macht und mit denen er vor Jahren als junger Mann die so genannte Pizza Connection in Bonn gegründet hatte, wollen die Koalition mit der SPD fortsetzen. Und dass es eine große Koalition geben könnte, glaubt Röttgen wohl selber nicht.
Hannelore Kraft, die Ministerpräsident, hat längst klargestellt, dass sie in Düsseldorf bleibt und als Kanzlerkandidat der SPD nicht zur Verfügung steht.Klare Kante! Ihr ist NRW wichtiger.
Norbert Röttgen dagegen eiert und beantwortet entsprechende Fragen nur vage. Er trete an, um Ministerpräsident zu werden und nicht Oppositionsführer. Das hören die Menschen – es sind rund 18 Millionen in NRW-sehr gern, wenn der Kandidat sich für die Arbeit in der Opposition zu schade ist.











4 Antworten bis jetzt ↓
1 Armin (nicht Laschet) // Mrz 16, 2012 at 14:33
Der letzte Halbsatz sollte vielleich eher lauten “wenn der Kandidat sich für die Arbeit in NRW zu schade ist”…
2 Gründenker - Alles neu macht der Mai // Mrz 18, 2012 at 15:32
[...] Bundesebene ist dies ebenfalls nicht zuträglich. Röttgen kann also eigentlich zur verlieren. Sein aktuelles Lavieren ist seinem Wahlerfolg somit nicht zuträglich. Und auch Parteikollegen auf Bundesebene gehen bereits offen gegen diese Taktik zu Werke. Merkel [...]
3 Links anne Ruhr (19.03.2012) » Pottblog // Mrz 19, 2012 at 07:27
[...] für NRW ab: Merkel kann Röttgen nicht überzeugen (RP ONLINE) – Siehe auch Röttgen eiert, Druck auf Röttgen wächst: Kraft bindet sich fest an NRW und Warum Norbert Röttgen [...]
4 Florian // Mai 10, 2012 at 08:05
Klare Kante
http://www.stern.de/investigativ/nordrhein-westfalen-kassierten-blogger-belohnung-fuer-wahlkampfhilfe-1824352.html
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