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Deutsche Sportler bei Olympia Meister der Herzen

6. August 2012 · von Alfons Pieper

Früher hieß es: Dabei sein ist alles. Früher halt!

Früher hieß es: Dabei sein ist alles. Früher halt!

Wer im sportlichen Wettkampf selten Meister wird oder Gold gewinnt, der lässt sich gern mit einem anderen, vielsagenden Titel feiern: Meister der Herzen. So war es vor über zehn Jahren mit Schalke 04, als die Fußballer aus Gelsenkirchen quasi auf der Ziellinie vom FC Bayern abgefangen wurden und nur Zweiter wurden. Sie weinten um die Wette, die Thons und Möllers und Stevens und Assauers, dabei hatten ihre Fans schon die Böller krachen lassen, aber offensichtlich vergessen, dass jedes Spiel 90 Minuten dauert und manches noch länger, eben, bis der Schiedsrichter abpfeift. Meister der Herzen, dafür kann man sich nichts kaufen. Und obendrein wird man noch von der Konkurrenz veräppelt. Wie das der schwarz-gelbe BVB mit dem Song tat: Ein Leben lang, keine Schale in der Hand.

Das könnte man nun umdichten auf die deutschen Schwimmer, die erstmals seit über 80 Jahren im olympischen Wettstreit ohne Edelmetall ausgingen. Also baden gingen im London-Pool. Sie schwammen hinterher, dabei hatten die Experten den Biedermanns und Steffens doch Medaillen prophezeit. Unsere Schwimmer, jawohl, Meister der Herzen, ohne Gold, Silber und Bronze. Was soll`s? Sie hatten sich immer gut gefühlt, aber die anderen schwammen halt schneller. Die Schwimmer mögen sich trösten: Auch die deutschen Leichtathleten liefen fast immer hinterher, wenn sie denn überhaupt mitliefen. Auch die Springreiter… Aber nein, die liefen ja nicht, die sprangen halt gegen die Stangen. Auch die Ruderer fingen sich manchen Krebs. Und die Fechter fochten oft daneben. Allesamt sollte man ihnen Trostpreise schenken. Es muss nicht immer Gold sein. Schließlich kann nur einer gewinnen. Und das müssen nicht wir Deutsche sein, wo wir doch sonst schon so stark sind. Überlassen wir den anderen die Medaillen und denken weiter an die olympische Losung: Dabei sein ist alles. Und dann wird man Meister der Herzen. Dafür muss man auch nicht Tag und Nacht trainieren, kann den Flair der Weltstadt London genießen und hin und wieder etwas baden gehen oder joggen oder reiten oder rudern. Ersparen wir uns den engen Blick auf den Medaillenspiegel und schauen über den Tellerrand hinaus. Die Deutschen als Meister der Herzen. Wer hätte uns das zugetraut?!

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1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Jurij Below // Aug 21, 2012 at 16:59

    Die Olympische Spiele in London wurden mit entsetzlicher Aktion der vereinen Linken in Deutschland überschattet. Und zwar von einem linken Funktionär Generaldirektor DOSB Michael Vesper, der zu Denunziant einer besonderen Art wurde.

    Mit seiner Aktion Entfernung der Sportlerin Nadja Drygalla (23) von London, praktisch hat er als Befürworter, der Sippenhaft sich gemeldet. Damit er eine der schlimmsten Verletzung des Kriegsrechtes, die Sippenhaft, welche in d1en Haag als „schwere Verletzung der Menschenrechte 1915 erklärt wurde, salonfähig gemacht.

    Derr Journalist aus Dortmund Mike Böhm, der für zensurfreie Presseagentur news4press schreibt erlaubt sich den Richter zu spielen: http://www.news4press.com/IN-WELCHEM-LAND…_679562.html. Das ist die Schulde der SPD, die wunderschönes Land NRW zum Hort der politisch korrekten Linken gemacht hat.

    Aber auch all diese Gouvernanten der politischen Korrektheit sollen doch wissen: sowohl unseres Grundgesetz Art. 3 und 5 garantiert den Bürgern ihre Recht auf freie Weltanschauen, als auch BVG nur deswegen darf nicht die NPD bzw. die Linken verbieten, weil auch diese ganz unterschiedliche Parteien wurden offiziell zugelassen und sogar durch Steuerzahler finanziert sind.

    Auch die griechische Athletin Vuola Papachristou (23) wurde aus London entfernt, wegen ihrer früheren Aussage von Überfremdung vom Griechenland durch die illegalen Afrikaner, die sie als „Moskitos“ nannte. Sie sprach doch von einer entsetzliche Menschenhandel der Kriminellen, die sich beriechen und damit im welchem Aufrag auch immer das Europa islamisieren.

    Übrigens die beiden Mädels erst nach Ende der NA-Administration und Ende des totalitären Kommunismus geboren. Was sollte die beiden mit NatSi zu tun zu haben?

    Was hat der Olympische Geist mit der Politik zu tun? Gar nicht: weil seit Tausenden von Jahren die Sportbewerb gehört zu Fest der Jugend, welche sehr schnell vergeht. Und wem geht an, wie die Sportler „politisch gesinnt“.

    http://www.bild.de/sport/olympia-2012-london/olympia-team-deutschland/der-nazi-skandal-25495684.bild.html

    http://www.news4press.com/EIN-STÜCK-VORHAUT-UND-&quotOLYMPISCHE-S_676630.html

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