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Einträge vom Februar 2013

Die Korrekturen der Union

25. Februar 2013 · von Alfons Pieper

Die Stammwähler der Union kommen seit Monaten nicht aus dem Stauen heraus. Eine Änderung folgt der anderen, das Programm der Christlich Demokratischen Union wird fast zur Disposition gestellt. Kaum ein Stein bleibt auf dem anderen. Vor allem die Konservativen ringen um Fassung, weil plötzlich nicht mehr gilt, was kurz zuvor noch Grundgesetz, Kernbestand der Union war. Jetzt wird die Homo-Ehe mit der herkömmlichen gleichgestellt. Auch wenn die Union damit nur einer Forderung der Bundesverfassungsrichter folgt, wonach im Adoptionsrecht schwule und lesbische Partnerschaften der traditionellen Ehe gleich zu behandeln seien, ist das für nicht wenige Christdemokraten harter Tobak. Das mag der Lebenswirklichkeit entsprechen, das mag erforderlich sein, um die modernen Menschen in den Städten zu erreichen. Man findet viele gute Gründe für diese Korrektur, aber man sollte dabei aber nicht vergessen, welche Rolle die klassische Ehe und die Familie nicht nur in der CDU und der CSU über Jahrzehnte gespielt haben.

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Tags: Unsere Themen

DGB-Gewerkschaften im Aufwind – Mitgliederschwund fast gestoppt

13. Februar 2013 · von Hans Esser

Düsseldorf. Während die Auflagen vieler Zeitungen und Zeitschriften tiefrote Zahlen aufweisen, die Mitgliedszahlen bei der SPD sich halbiert haben und genauso wie bei der CDU inzwischen bei unter 500 000 liegen, ist der jahrelange Mitgliederschwund der acht DGB – Gewerkschaften praktisch zum Stillstand gekommen. Im Gegenteil: vier der acht liegen unter dem Strich – nach Abzug der Abgänge – deutlich im Aufwind. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft meldet ein Plus von 1,3 Prozent, die Gewerkschaft der Polizei weist eine Zunahme von 0,9 Prozent aus, die Gewerkschaft Nahrung, Genuss hat um 0,3 Prozent zugenommen und die größte Einzelgewerkschaft der Welt- die IG Metall – liegt mit + 0,8 Prozent mit fast 2,3 Millionen Mitgliedern deutlich vor ver.di ( ca. 2 Millionen Mitglieder).

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Dortmund verliert eine Stimme

1. Februar 2013 · von Roberta Neuner

Dortmund, die stolze Metropole Westfalens, die Stadt des Fußballmeisters, nach Köln und Düsseldorf drittgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen, verliert ab 1. Februar eine wichtige Stimme. Ab diesem Datum ist die gesamte Redaktion der Westfälischen Rundschau gekündigt, wird die Zeitung in einer Mogelpackung an die immer noch einige Tausend Köpfe zählenden Abonnenten des Blattes in Dortmund verteilt. Der Leser wird sich über den Inhalt wundern, denn es ist nicht mehr die Sprache der Westfälischen Rundschau, nicht mehr die vertraute Stimme, die ihn seit Jahr und Tag über Dortmund, Deutschland und die Welt informierte, sondern die Essener WAZ liefert den Mantel, also den Hauptteil, und die eigentlich mit der Rundschau konkurrierenden Ruhr-Nachrichten stellen den Lokalteil. Die Zeitung, die einst der SPD gehörte, die nach dem Krieg auf den Trümmern, die Nazi-Deutschland angerichtet hatte, gegründet worden war, sie ist dann nicht mehr. Ihre künftige Westfälische Rundschau, das wird eine konservative Zeitungsmischung sein, ausgerechnet in der Stadt, die Willy Brandt einst als die Herzkammer der SPD bezeichnet hat.

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