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2. Februar 2012 · von Gabriele Gans
Und ewig grüsst das Murmeltier. Das wäre ja schön, aber bei uns ist es leider nur der tägliche Wulff. Bildquelle: HNIT
In Punxsutawney sind heute Mittag die Würfel gefallen: Es bleibt Winter und die Kälte wird uns noch eine Weile begleiten. Der als typisch US-amerikanisch geltende „Groundhog Day“ ist zweifelsfrei eine deutsche Erfindung. Hinter dem Murmeltiertag steckt eigentlich nichts anderes als eine Bauernregel zum Lichtmesstag (2. Februar), die da lautet: „Ist’s an Lichtmess hell und rein, wird’s ein langer Winter sein“.
International populär wurde der Murmeltiertag dann 1993 durch den genialen Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray und Andy MacDowell. Das Schicksal des Hauptdarstellers ist Legion. Er erlebt den Murmeltiertag immer und immer wieder.
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17. Juli 2011 · von Alfons Pieper
Die SPD in NRW will über ihren Kanzler-Kandidaten selbst abstimmen und diese wichtige Frage nicht den Nicht-Mitgliedern überlassen. Damit stellt sich der mitgliederstärkste Landesverband der Sozialdemokraten gegen Reform-Pläne des Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel. Das Votum der SPD-Ortsvereine hat Gewicht und ist verständlich. Warum sollen Bürger überhaupt noch Mitglieder in einer Partei werden, wenn die Frage des Kanzler-Kandidaten oder der Kandidatin von außen beschlossen werden soll?
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2. Juli 2011 · von Hans Esser
Die deutsche Brieftaube. Dürfte sie wählen, käme zur Zeit nur die LINKE in Betracht. Bildquelle: www.delirusa.ch
Die 76 Mitglieder der Bundestagsfraktion DIE LINKE sorgen sich massiv um das Wohlergehen von Brieftauben. So jedenfalls ist der Eindruck, den eine kleine Anfrage der Linken an die Bundesregierung entstehen lässt. Bezeichnend dabei ist, dass bei den namentlich aufgeführten Fragestellerinnen und Fragestellern kein einziger Name aus NRW auftaucht.
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27. Juni 2011 · von Gabriele Gans
Beten hilft immer. Aber der Weg aus der Dunkelheit zum Licht erfordert Reue. Auch in der FDP!
Nur durch lautstarken Protest der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen (Alexander von Humboldt-Stiftung, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Hochschulrektorenkonferenz, Max-Planck-Gesellschaft und der Wissenschaftsrat ) wird vermutlich die Peinlichkeit abgewendet werden, dass die Plagiatorin Koch-Mehrin als Vollmitglied in den Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europaparlaments entsandt werden wird. Sie sollte dort Nachfolgerin des FDP- Plagiatorenkollegen Georgios Chatzimarkakis antreten. Ob sie diese Ankündigung wahrmacht, bleibt abzuwarten. Aber selbst, wenn Sie ihre Ankündigung umsetzen sollte: Einfach peinlich! Viel Vertrauen in Anstand und Wahrheitsliebe von Dr. a.D. Silvana Koch-Mehrin setzen aber selbst unter den engsten Parteifreunden in der FDP nur noch wenige. Ihre Einsichtsfähigkeit ist nach wie vor extrem beschränkt.
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2. März 2011 · von Paula Buentzly
„Der CDU braucht niemand zu sagen was Anstand ist“. Es war der ganz grobe Hammer, den Angela Merkel gestern bemühte, um auf Opposition und Medien einzudreschen. Die CDU Parteigänger aus Bawü waren wohl begeistert, der Rest der Republik schaut ratlos auf die Kanzlerin. „Meint sie das im Ernst?” Guttenberg ist ein Opfer der Medien und der mit ihr verbündeten Opposition. Soviel Realitätsverlust hat man der ersten Frau im Staate gar nicht zugetraut. Allerdings bedient sie damit diejenigen, die KT immer noch nachweinen und dringend einen Schuldigen brauchen der nicht zu Guttenberg heißt. Nur noch mal kurz die Fakten:
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19. Januar 2011 · von Josef Fuchs
Manchmal scheint es, als entleere sich der Journalismus von Inhalten, als gelte es nur noch über Performance zu berichten, als wäre jenseits der Verpackung nichts mehr erwähnenswert. Zwei Reden ganz gegensätzlicher Natur, zwei Auftritte aus jüngster Zeit belegen den Trend, wie sehr Journalisten dem Schein erliegen. Das eine war die zum Event aufgemotzte Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten Christian Wulf, das andere die zurückhaltend dargebotene Antrittsvorlesung der ehemaligen Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche, Margot Käßmann als Gastprofessorin der Ruhr-Universität Bochum in der vergangenen Woche.
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17. Dezember 2010 · von Alfons Pieper
Das war ein richtiger Kerner, kuschelig auf der Bühne an der Front am Hindukusch. So richtiges Front-Theater. Es fehlten neben dem Schauspieler am Mikrophon und dem talentierten Verteidigungsminister von und zu Guttenberg nur noch ein paar Sängerinnen und Tänzerinnen. Der Sinn der Sendung, natürlich bei SAT 1 ausgestrahlt, war, mehr Verständnis für den Einsatz der deutschen Soldaten in Afghanistan zu wecken. Hatte doch eine Umfrage tatsächlich ergeben, dass 71 Prozent der befragten Deutschen für den Rückzug der Truppe plädieren. Als wenn es darum ginge!
Niemand hier im Lande wird die Soldaten angreifen, weil sie Dienst an der Front leisten. Nein, Herr Kerner, Herr Baron, die Kritik geht an die Adresse der Politiker, endlich mit dem Abzug aus dem ungemütlichen Gebirgsland zu beginnen. Die Soldaten mögen möglichst schnell und gesund nach Hause kommen. Das steckt dahinter.
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10. Dezember 2010 · von Josef Fuchs
Da hat der bayerische Kultusminister eine so schöne und plausibel wirkende Idee – und NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann lässt ihn einfach abblitzen. Für alle Länder, so will es der Bayer, das gleiche Abitur, die gleichen Abituraufgaben ab 2014.
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9. Dezember 2010 · von Kaspar Hauser
Wir bieten kein Gehalt, kein warmes Büro, keinen Computer, keine Spesen oder Reisekosten. Von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Rentenzahlungen ganz zu schweigen.
Wie bieten eine publizistische Plattform für unbequeme Nachrichten und Meinungen, Analysen und Hintergründiges. Wir sind ein Team, dass den Glauben an den Journalismus nicht verloren hat und darum den Mächtigen auf die Finger schauen will. Hin und wieder finden wir mal was gut und schreiben das, aber häufiger ist es doch, dass die kritische Feder zum Zuge kommt. Wir freuen uns über Klarnamen-Autoren, haben aber zur Not auch noch ein paar Fabelwesen zur Verfügung.
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31. Oktober 2010 · von Leo Loewe
Hat das Internet entdeckt und will einen Netzbeirat gründen: CDU-Mann Armin Laschet. Foto: nrw-cdu
Die Zukunft in der CDU gehört Armin Laschet. So oder so. Wahl des Parteivorsitzenden hin oder her. Acht-Punkte-Programm her oder hin. Röttgen oder Laschet, Laschet oder Röttgen? Wie viel Krautscheid ist drin? Zieht Rüttgers im Hintergrund die Strippen? Alles nebensächlich. Armin Laschet hat erkannt, wie es mit der CDU aufwärts geht. Im Netz! Ja, genau hier. Im Internet. Unter Punkt 7 seines persönlichen Erfolgsprogramms (siehe auch Dokumente) hat der quirlige Aachener aufgeschrieben, wie er sich von den Affären trennen will, die ihn letztlich in eine Frontposition gespült haben. Er will einen Netzbeirat berufen, externen Sachverstand an die CDU binden. Er will mit der Partei lernen, wie YouTube funktioniert, Twitter oder dieser Blog. Er will nicht in die Rüttgers-Falle einer Video-Affäre tapsen oder gar seine Affären auf Wir-in-NRW lesen. Der Staatsminister von 2005 bis 2010 – das hat er sich fein ausgedacht, die meisten schreiben a. D. – hat noch großes vor. Deshalb hat Laschet im Dienst (i. D.) in den vergangenen Wochen Geheimgespräche geführt, um zu hören, wie man unseren Blog nutzen oder abschalten könne.
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