24. Juni 2010 · von Kaspar Hauser
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23. Juni 2010 · von Kaspar Hauser
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21. Juni 2010 · von Theobald Tiger
Das künftige Regierungsduo in NRW: Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann (r.). Foto: Grüne NRW
Es ist kein Wagnis, auch kein Experiment. Es ist reine politische Notwendigkeit. Wenn SPD und Grüne, angeführt von ihren Frontfrauen Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann, in dieser Woche ihre Verhandlungen zur Bildung einer Koalitionsregierung in NRW aufnehmen, dann schaut die gesamte Republik hin. Nach fünf Jahren Rüttgers-Pause wollen die beiden Parteien mit frischen Kräften und neuen politischen Konzepten an Rhein und Ruhr erneut regieren. Es fehlt ihnen zwar eine Stimme zur absoluten Mehrheit. Doch Kraft und Löhrmann sind zuversichtlich, auch mit einem Minderheitskabinett ihre Vorstellungen einer politischen und wirtschaftlichen Erneuerung umzusetzen. Dabei setzen sie auch auf die Unterstützung von FDP und CDU.
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20. Juni 2010 · von Kaspar Hauser
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19. Juni 2010 · von Gabriele Gans
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17. Juni 2010 · von Kaspar Hauser
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16. Juni 2010 · von Kaspar Hauser
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15. Juni 2010 · von Kaspar Hauser
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14. Juni 2010 · von Kaspar Hauser
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13. Juni 2010 · von Kaspar Hauser
Hannelore Kraft macht das Parlament zum zentralen Ort des politischen Geschehens. Bild: Landtag NRW
Ja, das Ganze ist verwirrend, ja es ist irritierend und es ist ungewohnt und neu. Eine Partei mit ihrer Vorsitzenden an der Spitze verzichtet auf mögliche Ämter und entschließt sich aus dem Parlament heraus zu agieren. Ein Novum in der bundesrepublikanischen Geschichte und vor allem der Geschichte der Sozialdemokratie, die bisher immer die Möglichkeit zur Regierung anstrebte, wenn es denn theoretisch möglich war. Andrea Ypsilanti war die Letzte mit einem solchen Versuch, der im Desaster endete. Karl Ravens 1976 in Niedersachsen und Heide Simonis 2005 in Schleswig Holstein sind andere historische Beispiele des Scheiterns beim Griff zur Macht trotz nominaler Mehrheit. Hannelore Kraft und die NRW-SPD hat diese parteigeschichtlichen Geschehen offensichtlich detailliert analysiert, die damals gemachten Fehler wollen sie nicht wiederholen.
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