So könnte der bisher geheim gehaltene Wahlslogan der CDU-Führungsetagen heißen. Oder 7 auf einen Streich! Im letzten Jahr haben – aus unterschiedlichen Motiven – sieben CDU-Ministerpräsidenten das Handtuch geschmissen oder sich nach lukrativeren Ämtern umgeschaut. Bei Jürgen Rüttgers war das zwar eher unfreiwillig, aber im Gegensatz zu Roland Koch und jetzt aktuell Ole von Beust hatte er auch noch nicht die volle Pensionsberechtigung als MP ausschöpfen können. Die weitere Bundeskarriere war Rüttgers aus bekannten Gründen verstellt. Der liebend gern angestrebte Job des CDU-Bundespräsidenten wurde zudem unplanmäßig an denjenigen Merkel-Gegner vergeben, der zuerst „hier“ rief. Und außerdem hatte JR – völlig zu Recht – den Eindruck, dass ihn in NRW keiner mehr so richtig lieb hat. Wie klug die Laudatio von Mario Adorf bei der Verleihung des Ordens „Wider den tierischen Ernst“ war, indem Rüttgers mit den Worten „geehrt“ wurde „Er habe eine “blendende” Zukunft hinter sich und eine offene Vergangenheit vor sich“, konnte man erst nach dem 9. Mai angemessen würdigen.
Ich bin dann mal weg…
20. Juli 2010 · von Gabriele Gans
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Ein bißchen was über die Minderheitsregierung und die Krise der CDU
19. Juli 2010 · von Kaspar Hauser
Ein bißchen was über die Minderheitsregierung und die Linke…
http://www.ksta.de/html/artikel/1279196557259.shtml
http://www.ksta.de/html/artikel/1278663524579.shtml
…und die Krise der CDU
http://www.focus.de/politik/deutschland/cdu-die-fliehkraefte-nehmen-zu_aid_531769.html
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1571440/Ein-Tritt-ohne-Zurueck.html
http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Merkel-laufen-die-Maenner-weg-239194955
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Während Rüttgers in Münster vom Hofe schleicht, feiert Berger in der Staatskanzlei
13. Juli 2010 · von Theobald Tiger
Der „Focus“ – oh Wunder – glänzte gestern Morgen mit einer Reihe von Exklusiv-Nachrichten. Während sich das konkurrierende Montagsmagazin „Der Spiegel“ auf mehreren Spalten ganz offensichtlich von Grünen-Pressesprecher Rudolf Schumacher die Feder führen ließ und Sylvia Löhrmann als die große und starke Dame von Rot-Grün glamourös porträtierte, durften die Münchner Polit-Rechercheure dem noch drei Tage amtierenden Ministerpräsidenten ganz nahe sein. Jürgen Rüttgers wehklagte dabei standesgemäß über die neue Schuldenpolitik der neuen Regierung Kraft, brauchte aber keine Frage zu seinem eigenen Verschulden am Niedergang der CDU an Rhein und Ruhr zu beantworten. Im Gegenteil, er bekam auf zwei Seiten noch einmal die Gelegenheit zum Jammern und Schimpfen; natürlich trugen nur Berlin und Angela Merkel die schwere Last an seinem eigenen Versagen. Vergessen, bei Seite geschoben. Viel wichtiger und schöner war die Nachricht, wie er sich seinen politischen Lebensabend vorstellt: „Eher wie Joschka Fischer“ durfte der Abgewählte den Reportern ins Aufnahmegerät diktieren. Ohne Nachfrage.
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Über die CDU: Kommentare zu BPrä-Wahl, Kritik an Versorgung durch Rüttgers
1. Juli 2010 · von Kaspar Hauser
http://www.welt.de/die-welt/politik/article8253006/Forderung-nach-Doppelspitze-in-der-CDU.html
http://nachrichten.rp-online.de/titelseite/laschet-als-cdu-bundesvize-im-gespraech-1.80393
Über den jüngsten Rüttgers Skandal
http://www.ivz-online.de/aktuelles/politik/inland/1345134_SPD_erzuernt_ueber_Personalie_Berger.html
http://www.derwesten.de/nachrichten/Ruettgers-soll-Auto-Fahrer-und-Buero-behalten-id3177942.html
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/politik/310218.html
http://www.wdr.de/themen/politik/landtagswahl_2010/cdu/interview_100630.jhtml?rubrikenstyle=politik
http://www.ksta.de/html/artikel/1277385908242.shtml
Kommentare zu Merkels Debakel
http://www.mv-online.de/aktuelles/politik/inland/1345786_Merkels_Demuetigung.html
http://www.ksta.de/html/artikel/1277385910451.shtml
http://www.morgenpost.de/politik/article1335530/Ein-Kinnhaken-fuer-die-Kanzlerin.html
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Der neue Bundespräsident: Nur dritte Wahl?
1. Juli 2010 · von Gabriele Gans
Wulff hat es dann doch noch geschafft. Gerade so eben, verdammt mühsam. Den Mienen von Merkel und Co. war anzusehen, dass das erneute Desaster tief sitzt. Da konnte auch der glückliche Ausgang im dritten Wahlgang wenig ändern. So ziemlich alles, was schwarz-gelb in Bund und Land in den letzten Monaten angefasst haben, wurde zum Bumerang oder Rohrkrepierer. Diese Wahl zeigt in bisher kaum gesehener Deutlichkeit, wie weit sich die Bundesregierung und die sie tragenden Parteien vom Volk entfernt haben.
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Rüttgers leckt die Wunden – Partei ringt um Neuanfang
27. Juni 2010 · von Kaspar Hauser
http://www.sueddeutsche.de/politik/politik-kompakt-ruettgers-beklagt-heckenschuetzen-1.965929
http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/guetersloh.php?id=39364&artikel=1
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,703036,00.html
http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/politik/inland/art29862,949202
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1210938/
http://www.welt.de/politik/deutschland/article8183326/Der-Mann-den-sie-Zukunftsminister-nannten.html
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&itemid=10027&detailid=754164
http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Wer-tritt-aus-Ruettgers-Schatten-id3157651.html
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Zwei Frauen auf dem Weg, NRW politisch und wirtschaftlich-ökologisch zu erneuern
21. Juni 2010 · von Theobald Tiger
Es ist kein Wagnis, auch kein Experiment. Es ist reine politische Notwendigkeit. Wenn SPD und Grüne, angeführt von ihren Frontfrauen Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann, in dieser Woche ihre Verhandlungen zur Bildung einer Koalitionsregierung in NRW aufnehmen, dann schaut die gesamte Republik hin. Nach fünf Jahren Rüttgers-Pause wollen die beiden Parteien mit frischen Kräften und neuen politischen Konzepten an Rhein und Ruhr erneut regieren. Es fehlt ihnen zwar eine Stimme zur absoluten Mehrheit. Doch Kraft und Löhrmann sind zuversichtlich, auch mit einem Minderheitskabinett ihre Vorstellungen einer politischen und wirtschaftlichen Erneuerung umzusetzen. Dabei setzen sie auch auf die Unterstützung von FDP und CDU.
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Rüttgers to go – die kurze Geschichte eines inszenierten Arbeiterführers
20. Juni 2010 · von Theobald Tiger
Zum Schluss klang er noch einmal sehr kämpferisch. Der Mann mit den eingefallenen Wangen, dem schlohweißen Haar und dem zum Kunstlächeln vorgeschobenen Kinn sprach von der „größten Wählertäuschung in der Geschichte Nordrhein-Westfalens“. Geschichte? Jürgen Rüttgers ist Geschichte. Nach fünf Jahren im Amt des Ministerpräsidenten muss nun der Mann endgültig seine Kisten packen, der im Frühsommer 2005 wie kein anderer zuvor die Wähler über seine wahren Absichten getäuscht hatte. Bis zuletzt blieb sich der inszenierte Regierungschef treu: er inszenierte noch einmal seinen Abgang, weil er den Abschied noch gar nicht verinnerlicht hat. Dabei hatte er doch schon am Wahlabend, am 9. Mai, kurz nach 19 Uhr, den Hinterausgang genommen.
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Im Herbst schlägt die Stunde
14. Juni 2010 · von Alfons Pieper
In NRW wird vorerst Jürgen Rüttgers geschäftsführend im Amt bleiben. Ohne Mehrheit, ohne Macht. Die SPD hat ihm die rote Karte gezeigt und eine große Koalition abgelehnt. Sie will sich für bestimmte Themen wie die Abschaffung der Studiengebühren Mehrheiten im Landtag besorgen. Eine Minderheitsregierung jetzt, obwohl das möglich wäre, hat Hannelore Kraft abgelehnt. Auch weil sie sich nicht vorwerfen lassen will, dass sie nur auf Pöstchen scharf sei. Was nicht bedeutet, dass Pattex-Rüttgers, der am Stuhl des Regierungschefs klebt, noch Jahre amtieren kann. Man darf vermuten, dass irgendwann im Herbst die Stunde schlägt und sich dann Frau Kraft im Landtag zur Wahl stellt. Im vierten Wahlgang braucht sie nur die einfache Mehrheit. Eine rot-grüne Minderheitsregierung würde dann auf baldige Neuwahlen zusteuern.
Tags: Meine Sicht
Heftige Kritik an SPD und Hannelore Kraft
13. Juni 2010 · von Kaspar Hauser
http://www.dw-world.de/dw/function/0,,12356_cid_5679618,00.html
http://www.ngz-online.de/landtagswahl/nachrichten/Auf-NRW-kommen-unruhige-Zeiten-zu_aid_868509.html
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/DEUTSCHLAND/7393778.php
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,700381,00.html
Tags: Medienschau · schon gelesen













