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Endlich: Ein Mann sieht rot!

12. Februar 2012 · von Gabriele Gans

Ein JA, das vielen Bürgern offenbar leicht fiel. Bildquelle: www.zeit.de

Ein JA, das vielen Bürgern offenbar leicht fiel. Bildquelle: www.zeit.de

Adolf Sauerland hat 129.833 x die rote Karte gezeigt bekommen. Ein Dank an die Initiative “Neuanfang für Duisburg”, die das Abwahlverfahren am heutigen Sonntag ermöglicht hat. Ein ziemlich einmaliger Vorgang, dass erst eine Bürgerinitiative dem Oberbürgermeister seine Verantwortung klar machen musste. Viel zu spät ist damit das dunkle Kapitel „Loveparade in Duisburg“ in diesem Fall zu Ende. Nur 21.557 Wahlberechtigte stimmten für Sauerland, also weniger als 6 % der Wahlberechtigten! Eine echte Ohrfeige für Sauerland und die Mehrheit im Stadtrat, die ja Auf einer Sondersitzung des Stadtrats am 13. September 2010 sich mit den Stimmen der CDU gegen die Abwahl des Verantwortungsverweigerer stemmten. Auch Merkel & Co haben herzlich wenig Interesse gezeigt, der Gerechtigkeit Genüge zu tun. Macht ist im System Merkel wichtiger als Moral.

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SAUERLAND: DEMOKRATIE FUNTIONIERT – DURCH WULFF WIRD SIE RUINIERT

13. Januar 2012 · von Hans Esser

Die Abwahl kommt! Das wünschten sich viele auch für die Bundesebene, z.B. im Falle Wulff.

Die Abwahl kommt! Das wünschten sich viele auch für die Bundesebene, z.B. im Falle Wulff.

Am 12. Januar 2012 hat in Duisburg das Abwahlverfahren gegen den noch immer amtierenden Oberbürgermeister Adolf Sauerland ( CDU) begonnen. Ein Vergessen von 21 Toten, über 500 Verletzten und der Trauer von betroffenen Familien, Freunden und Verwandten – ja der Menschen in Duisburg, NRW und der Bundesrepublik Deutschland soll damit künftig für Amtsträger zumindest erschwert werden. Ein Bündnis aus couragierten Bürgerinnen und Bürgern, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen sammelte die notwendigen Unterschriften und sorgte für die notwendige Mehrheit.

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Eine traurige Gestalt

24. Juli 2011 · von Alfons Pieper

Leere Worte: Statt Verantwortung  begnügte sich der OB mit Vertuschung, Abtauchen  und Aussitzen. Bildquelle:  Xtranews und metronaut.de

Leere Worte: Statt Verantwortung begnügte sich der OB mit Vertuschung, Abtauchen und Aussitzen. Bildquelle: Xtranews und metronaut.de

Ein Jahr ist es her, als die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg geschah. 21 Menschen kamen zu Tode bei einer Feier, bei der man doch feiern und tanzen und singen wollte. Sie kamen zu Tode, weil der Ort für eine solche Massenversammlung von Hundertausenden von Menschen nicht geeignet war. Menschen wurden eingequetscht, stürzten zu Boden, blieben liegen, standen nicht mehr auf. Seit dem Tag diskutiert man über die Schuld und die Verantwortung für das Unglück. Die Staatsanwaltschaft ermittelt- nicht gegen den Duisburger OB Adolf Sauerland. Der CDU-Politiker scheint sich seiner Unschuld sicher zu sein. Welche er wohl meint? Als wenn es darum ginge! Hier ist die politische Verantwortung zu übernehmen. Und wer sollte das tun, wenn nicht der oberste Chef der Verwaltung der Stadt. Und der heißt nun mal Adolf Sauerland.

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Sauerland bleibt, CDU streitet, Banken Abzocke vor Gericht

14. September 2010 · von Gabriele Gans

CDU votiert geschlossen für Sauerland

Welt online: Keiner übernimmt Verantwortung
Süddeutsche: Sauerland bleibt im Amt
RP Online: Abwahlantrag abgelehnt: OB Sauerland bleibt im Amt
Focus: Abwahl gescheitert. OB Sauerland bleibt im Amt

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Atomland, Integrationsland, Industrieland – gut, dass es Merkel, Röttgen & Co gibt . . .

7. September 2010 · von Theobald Tiger

RWE-Altreaktor Biblis in Rheinland-Pfalz darf nun noch bis 2020 laufen. Foto: greenpeace.de

RWE-Altreaktor Biblis in Rheinland-Pfalz darf nun noch bis 2020 laufen. Foto: greenpeace.de

Gut, dass es Angela Merkel gibt. Und Norbert Röttgen und Rainer Brüderle. Gut, dass die Kanzlerin diese „Revolution“ ausgerufen hat in Berlin und sich dann ins Land der stillen Revolution aufgemacht hat, nach Litauen. 20 Jahre nach dem Abschütteln der russischen Unterdrücker will die mecklenburgische Physikerin mit CDU-Parteibuch den Balten ein deutsches Kernkraftwerk verkaufen. Zurückgelassen hat sie am Montagmorgen ein Atomland Deutschland, das an der Berliner Revolution gesellschaftlich zu zerbrechen droht. Zurückgelassen hat sie ein Integrationsland, das dieses bis zu Thilo Sarrazins Thesenpapier nicht sein wollte. Was das mit NRW zu tun hat? Alles! In NRW produziert kein Kernkraftwerk billigen Strom, doch die Empörung ist gewaltig in der Politik. NRW ist Integrationsland. Doch dazu schweigen die Düsseldorfer Regierenden. Das Thema will und wollte man bisher nicht besetzen.

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Röttgen will CDU politischer – Löhrmann nimmt sich dicke Bretter vor

19. August 2010 · von Kaspar Hauser

Machtkampf in der CDU: Röttgens großer Auftritt

Welt: Röttgens großer Aufritt
Generalanzeiger: Rückenwind für Röttgen
RP: Röttgen will mehr Diskussion in der CDU
Frankfurter Rundschau: CDU muss politischer werden
KSTA: Flüchtiger Sieg der Demokratie
Münstersche Volkszeitung: Röttgen spielt Trümpfe aus
FAZ: Das Prinzip gegen die Provinz
Süddeutsche: Röttgen zum Wechsel bereit

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Tags: Medienschau · schon gelesen

Der Untergang – Adolf(S.) letzte Tage

18. August 2010 · von Gabriele Gans

Adolf Sauerlands Bunker der Verteidigung zeigt schwere Treffer

Adolf Sauerlands Bunker der Verteidigung zeigt schwere Treffer

OB Sauerland hat seine letzten Kräfte mobilisiert und reichte gestern eine einstweilige Verfügung gegen den Blog Xtranews ein, um die weitere Veröffentlichung der Dokumente zum Loveparade-Gutachten zu verhindern. Sein öffentlich bekundetes Leiden, seine Trauer und sein – leider nur medial bekundetes – Mitgefühl für die Opfer ließen ihm offenbar hinreichend Spielraum, um alle juristischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Dokumente des Versagens der weiteren öffentlichen Diskussion zu entziehen. Ohne Erfolg in der Sache und ohne Erfolg in der Konsequenz.

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Sauerland schweigt nicht mehr, Laschet wahlkämpft weiter

15. August 2010 · von Kaspar Hauser

CDU Machtkampf geht unverdrossen weiter

Welt: Gespräch mit Laschet
Welt: Laschet gegen Röttgen
Handelsblatt: Das doppelte Dilemma des Norbert Röttgen
NRW Persönlich
Welt: Der gnadenlos liberale Justizminister

Loveparade: Sauerland bricht das Schweigen

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Stunk in der CDU, RAG-Stiftung und Duisburg

14. August 2010 · von Kaspar Hauser

Wirft Röttgen den Hut in den Ring?
RP: Röttgen bereit zum Duell
RP:Röttgen bereit zu Duell
Vlothoer Anzeiger: Mitglieder mitreden lassen
Ruhrnachrichten: Wahlkampf in der CDU
FOCUS: Der heiße Herbst des Norbert Röttgen

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Tags: Medienschau · schon gelesen

Loveparade: Keiner ist wohl ohne Fehler – jetzt gerät Innenminister Ralf Jäger ins Visier

9. August 2010 · von Guenther Gepard

Duisburger und Loveparade-Besucher: Innenminister Ralf Jäger. Foto: NRW-StaatskanzleiNun also Ralf Jäger, der Innenminister. Der Duisburger war natürlich auch auf der Loveparade; als Minister, zu dem er wenige Tage zuvor berufen worden war. Das ist sein Problem, denn er trägt nun Verantwortung, auch für die NRW-Polizei. Politische Verantwortung. Und da wird der Sozialdemokrat aus Duisburg wie in der Vergangenheit schnell zum lauten Attackierer des politischen Gegners. Alle Schuld auf die anderen, man könnte ja davon profitieren, so wie er die letzten fünf Jahre als SPD-Fraktionsvize im Landtag agiert hatte. Jäger muss wohl noch in sein neues Amt hineinwachsen. Dass er das tragische Unglück mit 21 Toten für sich, für seine Partei nicht nutzen sollte, führt ihm an diesem Montag der „Spiegel“ vor: Jäger war auf der Loveparade, als die Panik ausbrach und die ersten Opfer totgetrampelt wurden. Er ließ sich im Lagezentrum informieren, auf dem Medien-Walk fotografieren und verschwand dann leichtfüßig durch den VIP-Ausgang und mit Dienstlimousine, während die Menschen im Tunnel erdrückt wurden. Der Innenminister feierte Geburtstag mit seiner Tochter. Soweit der „Spiegel“.

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