Das waren doch tolle (acht) Tage! – Und dabei haben wir-in-nrw-blog.de doch nur ein Bild verfestigt, das zuvor die Opposition im Landtag schon – wenngleich deutlich grober – skizziert hatte: Das Bild von Raffkes im NRW-Landtag, die „Kohle von der Kohle“ kassieren (Ruhr-Nachrichten) und „Jedes Maß verloren“ haben (NRZ).
Blattkritik: Danke für die Fairness!
3. Februar 2010 · von Peter Panter
Tags: Medienschau
Blattkritik: Die WamS und ihr Luxusproblem
27. Januar 2010 · von Peter Panter
Was ist uns aufgefallen im Blätterwald der letzten acht Tage? – Ach ja, der neue FOCUS ist da. In der Bandbreite zwischen wohlwollender Auseinandersetzung und, wie die FAZ der Süddeutschen - in einer Rezension der Rezension quasi – vorwarf, „billiger“ Niedermache des neuen Magazinauftritts, blieb festzustellen, dass das Heft ohne eine einzige Zeile zum politischen Nordrhein-Westfalen auskommt. Fehlanzeige auch im SPIEGEL, NRW-Landespolitik findet mit keinem Wort statt.
Tags: Medienschau
Blattkritik: Alltägliche Tücken im vitalen Wettbewerb
16. Dezember 2009 · von Peter Panter
Gesundheit ist ein hohes Gut. Gerade auch, wenn es um den – bisweilen weniger, andernorts noch sehr gesunden – Wettbewerb in den Medienlandschaften NRWs geht.
Beispiel Ostwestfalen: Nachdem Hendrik Wüst vergangenen Freitag der Hoffnung verfiel, das Rüstzeug der CDU – für die Unbilden der Zukunft im allgemeinen und die des Jahres 2010 im besonderen – vor den Journalisten der LPK schillern zu lassen, verlor das Bielefelder „Westfalen-Blatt“ anderntags nicht eine Zeile über die Pressekonferenz. Warum die ansonsten regierungstreuen Publizisten des „WB“ womöglich die wüst(ch)en Perspektivbetrachtungen völlig ignorierten, konnte der Ostwestfale nur beim örtlichen Wettbewerber „Neue Westfälische“ lesen: Die hatte beobachtet, der ‚General‘ habe das Ziel der Veranstaltung glatt unterlaufen. So hätte die eingeladene Journaille eindeutig mehr Interesse an der persönlichen Zukunft des Gastgebers gezeigt, als an dessen spektralen Polit-Visionen. Und mit unschwerer Treffsicherheit sezierte der Kommentator – auch noch – in sprachlicher Feinkost den Scherbenhauf des Porzellans, in das Doppel-Abzocker Hendrik Wüst einen weiteren Restbestandteil Wählervertrauens in die politischen Führungskader des Landes zerlegt hatte. ‚Chapeau, Kollege!‘ – ein herausragendes Zeugnis dafür, dass die ‚Provinzzeitungen‘ des Landes, abseits der Rhein-Medienkonzentration, viel zu oft leichtfertig und zu Unrecht geringschätzt werden. ‚Herausragend‘ muss man allerdings so und so verstehen. Das ist unser Alltag, auch in der Rhein-Schiene. Keiner von uns ist immer brillant.
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