4. März 2010 · von Theobald Tiger
Voller Elan in seinen Jobs, Andreas Krautscheid, noch Minister, bald General. Foto: NRW-Staatskanzlei
Boris Berger nahm ein weißes Blatt Papier, einen Kugelschreiber und setzte nach oben rechts den Namen seines Aufenthaltsortes – Düsseldorf. Links schrieb er die Adressatin auf: „An die Abgeordnete Hannelore Kraft.“ Dann folgte in kleiner Schrift, sehr gerade, leicht nach links kippend, ein Brief, mit dem die Empfängerin zunächst nichts anfangen konnte. Boris Berger entschuldigte sich. „Wofür?“ fragte die SPD-Oppositionsführerin im kleinen Kreis. Er schrieb es nicht, aber er deutete es an. In Emails, die zwischen dem bisherigen Planungschef der Staatskanzlei und der CDU-Landesgeschäftsstelle in den vergangenen fast fünf Jahren hin und her gesendet wurden, hatte Berger in derbem, beleidigendem Ton über die 48-Jährige Herausforderin von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hergezogen. Er hatte die Führungskräfte der CDU angefeuert, Kraft massiv und brutal anzugehen. „Das geschieht der Alten recht. Immer auf die Omme,“ soll nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ der Kurztext einer dieser Emails lauten, die der künftige Generalsekretär Andreas Krautscheid aus mehr als 10 000 Berger-Mails herausgefischt haben will.
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4. März 2010 · von Kaspar Hauser
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3. März 2010 · von Kaspar Hauser
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17. Februar 2010 · von Kaspar Hauser
Es war nicht gerade die Woche aktivster politischer Berichterstattung in NRW, wenn man mal von dem Verbal-Amok redenden
Westerwelle absieht. In dieser Sache waren sich die Kommentatoren einig: Offensichtlich aus einer Panikattacke heraus versucht der Ober-Liberale auf Kosten der Hartz-IV-Empfänger sein besserverdienendes Klientel zu beruhigen, dass die FDP nicht in alte Zeiten zurückfällt und statt Mövenpick- zur Umfaller-Partei mutiert. Nur BILD versuchte ein wenig Verständnis zu zeigen, die WELT fand im Laufe der Woche ein paar Sympatisanten, mehr Unterschied war allerdings nicht zu erkennen.
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4. Februar 2010 · von Kaspar Hauser
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20. Januar 2010 · von Peter Panter
Irgendwie scheint der Düsseldorfer Korrespondent der Rheinischen Post die Bilder von auf Wasser und Mahlzeiten wartenden haitianischen Kindern nicht aus dem Sinn bekommen zu haben. Am Montag erschütterte er mit erdbebenartigem Wortgetöse seine Leser. Natürlich ging es mal wieder um Jürgen Rüttgers, den Unantastbaren im Düsseldorfer Pressehaus. Hatte der Ministerpräsident laut RP seinen 1000 Gästen beim CDU-Neujahrsempfang in einer Düsseldorfer Bank doch mit einem Gläschen zugeprostet und ihnen versichert, er wolle die Zahl der hungernden Schulkinder weiter reduzieren.
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10. Januar 2010 · von Theobald Tiger
Foto: SPD NRW.de
Hoch hinaus strebt Hannelore Kraft in diesem Jahr. In die 10. Etage des Düsseldorfer Stadttores will sie einziehen. Ins Eckzimmer mit dem freien Blick auf Rhein und Landtag. Das Zimmer des Ministerpräsidenten, pardon, der Ministerpräsidentin ist ihr Ziel. Am 9. Mai, also in vier Monaten, sollen die Nordrhein-Westfalen das beschließen, per Wahl. In der vergangenen Woche schnupperte die sozialdemokratische Spitzenkandidatin schon mal Höhenluft. 4. Etage, Mansarde, hinterste Ecke, ein Tischgeviert für ca. 20 Personen, SPD-Parteizentrale in Düsseldorf. Hinterzimmer-Romantik unterm Dach. Da kennen sich die Genossen aus. Krafts Start ins Wahljahr geriet zum Düsseldorfer R(h)einfall.
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16. Dezember 2009 · von Theobald Tiger
In der Vorweihnachtszeit geschehen noch Zeichen und Wunder. Der Ministerpräsident hat Westfalen wieder entdeckt. Soest, er war in Soest. Nicht in Köln, nicht in Bonn auf dem Petersberg, auch nicht in Brauweiler, seiner geliebten Abtei. Und dann dieser Auftritt: Jürgen Rüttgers im eleganten schwarzen Anzug (war es etwa der vom Liebesinterview in „Bunte“?) nahm Platz auf dem harten Gestühl der historischen Wiesenkirche. Erste Reihe, die geschmückte Tanne im Blick. Links von ihm die immerzu lächelnde Landesmutter Angelika, rechts – ganz in schwarz – WDR-Intendantin Monika Piel, wichtig dreinblickend. Und im Rücken gut 800 Westfalen und Rheinländer, die der NRW-Chef besonders in sein Herz geschlossen hat und die ihm bestimmt in den vergangenen zwölf Monaten ordentlich zugejubelt haben. O du fröhliche. . .
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12. Dezember 2009 · von Kaspar Hauser
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8. Dezember 2009 · von Alfons Pieper
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