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Merkel schob Wulff auf den Präsidenten-Stuhl

28. Februar 2014 · von Alfons Pieper

Christian Wulff ist also unschuldig, so das Urteil in Hannover. Ob es Wulff hilft, der alles verloren hat in dieser kurzen Zeit, seinen Job, seine Frau? Wäre er doch Ministerpräsident geblieben! Aber das konnte er nicht, weil es die Kanzlerin anders wollte. Angela Merkel hat Wulff damals durchgesetzt, gegen Widerstände. Im dritten Wahlgang wurde der smarte CDU-Mann Christian Wulff zum Bundespräsidenten gewählt. Und er wurde gefeiert, das jüngste Staatsoberhaupt, dazu zog eine junge Frau mit einem Kleinkind ins Schloss Bellevue. Der Boulevard jubelte und vergaß den Satz, den Springer-Chef Döpfner mal geprägt hat: Wer mit der Bild-Zeitung nach oben fährt, fährt auch mit Bild wieder runter. So geschehen.

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Eine Trennung zur Unzeit

8. Januar 2013 · von Dominik Grau

Nun ist es also passiert. Das Ehepaar Wulff hat seine Trennung bekanntgegeben. Unabhängig von den zahlreichen emotionsgebeutelten Reaktionen, deren Charakter von A (wie Anteilnahme) bis Z (wie Zynismus) pendelt, ist ein Aspekt besonders augenfällig: der Zeitpunkt.
Man darf annehmen, dass ein Politprofi wie Wulff sehr genau weiß, wie sehr sich seine wahlkämpfenden Ex-Parteifreunde von der CDU in Niedersachsen wünschen, seinen Namen bis zum Wahltag am 20. Januar nicht mehr zu lesen, schon gar nicht als Aufmacher in der auflagenstärksten Tageszeitung der Republik. Kommt doch jetzt noch einmal die ganze Wulff-Affäre nach oben, die in den vergangenen Monaten mehr oder weniger aus dem Bewusstsein der breiten Wählermasse verschwunden war.

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Fall Wulff- Fall Merkel

9. März 2012 · von Alfons Pieper

Ein eher unwürdiger Abgang mit militärischen Ehren. Und Ehrensold!

Ein eher unwürdiger Abgang mit militärischen Ehren. Und Ehrensold!

Nach dem Trauerspiel mit dem Großen Zapfenstreich für den Ex-Bundespräsidenten ist damit ein weiteres Kapitel Christian Wulff abgeschlossen. Das war schon einmalig, was da der Öffentlichkeit zugemutet wurde. Begleitet von Tröten, Pfiffen und Vuvuzelas ging der als feierliche Abschiedszeremonie gedachte Zapfenstreich fast im Lärm der Demonstranten unter. Die Kanzlerin war dabei. Und das auch gut so. Denn der Fall Wulff ist auch ein Fall Merkel.

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Murmeltier-Tag: Weitere 6 Wochen Winter und Wulff ohne Ende

2. Februar 2012 · von Gabriele Gans

Und ewig grüsst das Murmeltier. Das wäre ja schön, aber bei uns ist es leider nur der tägliche Wulff. Bildquelle: HNIT

Und ewig grüsst das Murmeltier. Das wäre ja schön, aber bei uns ist es leider nur der tägliche Wulff. Bildquelle: HNIT

In Punxsutawney sind heute Mittag die Würfel gefallen: Es bleibt Winter und die Kälte wird uns noch eine Weile begleiten. Der als typisch US-amerikanisch geltende „Groundhog Day“ ist zweifelsfrei eine deutsche Erfindung. Hinter dem Murmeltiertag steckt eigentlich nichts anderes als eine Bauernregel zum Lichtmesstag (2. Februar), die da lautet: „Ist’s an Lichtmess hell und rein, wird’s ein langer Winter sein“.
International populär wurde der Murmeltiertag dann 1993 durch den genialen Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray und Andy MacDowell. Das Schicksal des Hauptdarstellers ist Legion. Er erlebt den Murmeltiertag immer und immer wieder.

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2009: Auch in NRW sollte es eine große Sause geben NRW trifft Bayern, geplant, aber wegen der Sponsoring-Affäre abgesagt

29. Januar 2012 · von Alfons Pieper

NRW trifft Bayern. Bei der WAZ wurden im Vorfeld schon Werbeplätze für das Event verkauft.

NRW trifft Bayern. Bei der WAZ wurden im Vorfeld schon Werbeplätze für das Event verkauft.

„Wir in Nordrhein-Westfalen“ trifft „Laptop und Lederhose“. So beginnt das Schreiben der Veranstalter, Michael Mronz und Manfred Schmidt, in einer Präsentation für Sponsoren. „Der Länderdialog 2010“, ein Treffen der Superlative: „An einem Abend kommen Größen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und Sport zusammen und entdecken, was die beiden Länder ausmacht und was sie verbindet.“ Vollmundig klingt das, was damals im März 2009 unter dem Titel „NRW trifft Bayern“ geplant war. Die Schirmherrschaft hatten die „beiden Landesväter, die Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers(CDU) und Horst Seehofer(CSU)“ übernommen. Aber es kam nicht dazu. Wegen der für Rüttgers missliebigen Debatte über Sponsoring mitten im NRW-Wahlkampf, besser bekannt unter dem Namen Rent-a-Rüttgers, wurde das „Treffen unter Freunden“ abgesagt. Jetzt prüft- auf Bitten der NRW-Landesregierung- die Staatsanwaltschaft , ob der damals geplante Länderdialog ähnlich wie der in Niedersachsen Ermittlungen nötig machen könnte. Im Norden werden der Dialog-Veranstalter Schmidt und der einstige Vertraute des Ex-Ministerpräsidenten und heutigen Bundesspräsidenten, Glaeseker, immerhin der Bestechung bzw. der Bestechlichkeit verdächtigt. Es hat Razzien gegeben.

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Die Pflege der politischen Landschaft durch das System Wulff/Glaeseker

22. Januar 2012 · von Alfons Pieper

Der Präsident hat es drauf: Augen zu und durch. Komme was wolle.  Bildquelle: ntv

Der Präsident hat es drauf: Augen zu und durch. Komme was wolle. Bildquelle: ntv

Die Pflege der politischen Landschaft, das ist spätestens seit der Flick-Affäre in Deutschland ein gängiger Begriff. Bekannt gemacht wurde er in den 80er Jahren durch den Flick-Generalbevollmächtigten Manfred von Brauchitsch. Damals flossen Millionen Gelder der Industrie an die Parteien, um sich Vorteile zu verschaffen. Man nannte das auch Kontaktpflege zwischen der Wirtschaft und der Politik, was nicht ungewöhnlich und strafbar ist. Heute spricht man Netzwerk und Netzwerkern. In Niedersachsen erfand man zur Zeit des Ministerpräsidenten Christian Wulff, heute Bundespräsident, und seines Sprechers und engsten Vertrauten Olaf Glaeseker den so genannten Nord-Süd-Dialog.

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SAUERLAND: DEMOKRATIE FUNTIONIERT – DURCH WULFF WIRD SIE RUINIERT

13. Januar 2012 · von Hans Esser

Die Abwahl kommt! Das wünschten sich viele auch für die Bundesebene, z.B. im Falle Wulff.

Die Abwahl kommt! Das wünschten sich viele auch für die Bundesebene, z.B. im Falle Wulff.

Am 12. Januar 2012 hat in Duisburg das Abwahlverfahren gegen den noch immer amtierenden Oberbürgermeister Adolf Sauerland ( CDU) begonnen. Ein Vergessen von 21 Toten, über 500 Verletzten und der Trauer von betroffenen Familien, Freunden und Verwandten – ja der Menschen in Duisburg, NRW und der Bundesrepublik Deutschland soll damit künftig für Amtsträger zumindest erschwert werden. Ein Bündnis aus couragierten Bürgerinnen und Bürgern, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen sammelte die notwendigen Unterschriften und sorgte für die notwendige Mehrheit.

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Der Präsident kommt nicht zur Ruhe

12. Januar 2012 · von Alfons Pieper

Aus dem Tag wurden mittlerweile schon Wochen. Dabei ist die Wahrheit so einfach! Bildquelle Satireblog Lupe

Aus dem Tag wurden mittlerweile schon Wochen. Dabei ist die Wahrheit so einfach! Bildquelle Satireblog Lupe

Christian Wulff kommt nicht aus den Schlagzeilen und somit auch nicht zur Ruhe. Seine Hoffnung, er könne durch Neujahrsempfänge einfach zum Alltag des Bundespräsidenten übergehen und das Gerede über Skandale und Affären, halbseidene Allüren und Praktiken verdrängen oder vergessen machen, hat sich schnell zerschlagen. Die Krise des Bundespräsidenten bestimmt seinen Alltag. Er muss sich Debatten über seinen Rücktritt gefallen lassen und darüber, dass nach einem Bericht der angesehenen Frankfurter Allgemeinen Zeitung, FAZ, die Stimmung in der CDU und CSU „dramatisch kippt“. Verteidigungsminister de Maizière, so Günter Bannas in der FAZ weiter, sei als „gemeinsamer“ Kandidat von Koalition und Opposition ins Gespräch gebracht worden.

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Wer schafft es, Christian Wulff aus dem Schloss Bellevue zu vertreiben? Wir-in-NRW-Blog hilft!

9. Januar 2012 · von Gabriele Gans

Kick den Wulff!

Kick den Wulff!

Obwohl Christian Wulff wegen seiner zahllosen Verfehlungen und immer neuen Vorwürfen einfach nicht aus den Schlagzeilen kommt, erschreckt er seine Bürger und die Politik mit der Absicht, die ganzen Affären einfach auszusitzen.

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Ein Präsident ohne Land

4. Januar 2012 · von Josef Fuchs

Statt Staatsamt nur noch Zielscheibe des Spotts: Bundespräsident Wulff.  Bildquelle: Die Zeit/Titanic

Statt Staatsamt nur noch Zielscheibe des Spotts: Bundespräsident Wulff. Bildquelle: Die Zeit/Titanic

Auch wenn er im Amt bleiben will. Seine Amtszeit ist schon jetzt abgelaufen. Christian Wulff hat in vielen Fragen keinen Kredit mehr, genau den Kredit, der für die Autorität dieses Amtes unerlässlich ist.

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